Der harte Schnitt (aka Genrewechsel)

Hallo ihr Lieben :)

Gerade passiert es wieder. Ich habe einen Fantasyroman gelesen, der mich in eine fiktive und einzigartige Welt mitgenommen hat. Ich musste mich in Götter und Kulte dieser Welt eindenken, in ihre politischen Strukturen, in ihre Gepflogenheiten und die Magie, die es dort gab.
Dann ist das Buch vorbei. Was liegt als nächstes auf dem SuB? Oh, ein ganz normaler Roman, der in unserer Welt spielt und nicht ganz 20 Jahre in der Vergangenheit. Keine Magie. Keine Götter. Nur ganz normale Menschen.

"Das Mädchen mit den blauen Augen" empfängt mich gerade sehr freundlich, ich komme gut rein, der Anfang gefällt mir auf Anhieb sehr gut. Aber das ist ja nicht immer so, jetzt mal ganz unabhängig davon, ob das Buch gut ist oder nicht. Denn irgendwie ist der Sprung von Fantasy zurück in unsere Welt (oder lasst es jedes beliebige andere Genre sein, z.B. von Sci Fi auf Liebesroman oder von Historisch auf Thriller) doch irgendwie manchmal ziemlich hart.

Kennt ihr das Gefühl, dass das alte Buch mit völlig anderen Voraussetzungen euch noch gar nicht richtig los gelassen hat und es sich komisch anfühlt, das neue anzufangen?
Wie nehmt ihr das wahr? Ist das ein Problem für euch? Lasst ihr erstmal ein bisschen Zeit verstreichen, um das letzte Buch sacken zu lassen, oder geht ihr auch direkt ans nächste und kämpft euch dann eben durch diesen kurzen Zeitraum der Nachwehen des Vorgängers, bis ihr richtig im neuen Buch drin seid? Oder vielleicht stört es euch ja auch einfach gar nicht? Kann ja auch sein, dass ihr den Kopf sofort wieder frei machen und ins nächste, völlig andere Genre eintauchen könnt :) Da bin ich einfach mal neugierig!

Liebe Grüße!


Kommentare :

  1. Das Gefühl kenne ich nur zu gut! :D Vor allem, wenn man so begeistert von einem Buch ist, wie du es beschreibst, ist es für das nächste Buch super schwer, sich daneben zu positionieren. Vor allem, wenn es dann noch sowas gänzlich anderes ist.

    Ich wechsel ja auch immer krass zwischen den Genres; von Thriller auf Fantasy auf historischen Roman. Aber wenn mich ein Buch wirklich nachhaltig bewegt, muss ich tatsächlich ein paar Tage Paue einlegen, bevor ich zu was neuem greife. Mir hilft es dann immer, eine Rezi zu schreiben (ich glaube, das ist auch der wahre Grund, warum ich blogge; weil ich erst nach der Rezi ein Buch verarbeitet hab^^) und dann irgendwie ne Serie zu schauen oder so. Und wenn ich dann bereit bin für was neues, stütz ich mich voll motiviert da rein :D

    Liebe Grüße
    MelMel

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    1. Huhu MelMel :)

      Ich glaube das trifft ein bisschen auf uns alle zu. Dass das Bloggen ein bisschen Therapie ist +g+ Gerade wenn einen ein Buch sehr bewegt hat (positiv wie negativ) ist es ein bisschen wie eine Reinigung, wenn man alles einmal niederschreiben und raus lassen kann, was einem dazu durch den Kopf geht.

      Ich schaff das mit den paar Tagen Pause leider selten, weil ich dann das Gefühl hab, die Zeit auf dem Weg zur Arbeit bzw. nach Hause zu vertun, wenn ich kein Buch dabei hab. Aber manches Buch hätte es ehrlich verdient, ein paar Tage Nachhall zu haben :)

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