[Hörbuch] J. K. Rowling - Harry Potter und der Stein der Weisen




 Titel: Harry Potter und der Stein der Weisen
 Reihe: Harry Potter
 Autor: J. K. Rowling
 Sprecher: Rufus Beck
 Genre: Fantasy Jugendbuch
 Verlag: Der Hörverlag
 ISBN: 9783867176514
 Laufzeit: 575 Minuten
 Preis: 29,95 €


Eigentlich hatte Harry geglaubt, er sei ein ganz normaler Junge. Zumindest bis zu seinem elften Geburtstag. Da erfährt er, dass er sich an der Schule für Hexerei und Zauberei einfinden soll. Und warum? Weil Harry ein Zauberer ist. Und so wird für Harry das erste Jahr in der Schule das spannendste, aufregendste und lustigste in seinem Leben. Er stürzt von einem Abenteuer in die nächste ungeheuerliche Geschichte, muss gegen Bestien, Mitschüler und Fabelwesen kämpfen. Da ist es gut, dass er schon Freunde gefunden hat, die ihm im Kampf gegen die dunklen Mächte zur Seite stehen.

Natürlich habe ich dieses Buch nicht diesen Monat zum ersten Mal gelesen. Auch die Hörbücher habe ich natürlich schon einmal gehört, aber irgendwie haben mich die Phantastischen Tierwesen wieder in einen vollkommenen Rausch versetzt und so habe ich mir die illustrierte Ausgabe des ersten Bandes angeschaut und mich dazu von Rufus Beck zurück in meine Kindheit entführen lassen.
Es gibt Autoren und Geschichten, die für mich mit dem Erwachsen werden ihren Zauber verloren haben. Ich habe Kai Meyer Bücher immer geliebt, doch irgendwann wirkten die Geschichten nicht mehr so gut konstruiert und die Liebesgeschichten einfach vorhersehbar. Zum Glück ging es mir mir Harry keine Sekunde lang so.
Es ist so lange her, dass ich die Bücher gelesen habe, dass tatsächlich immer wieder Dinge erwähnt wurden, die mir gar nicht mehr so bewusst waren und dass, obwohl ich durch mein RPG-Dasein ja nie wirklich aus der Thematik Harry Potter hinausgekommen bin.
Ich mag die alten Cover der Bücher und finde es schön, dass man für die CDs die charakteristische Zeichnung von Harry genommen hat, allerdings habe ich das ganze über Audible gehört, wo sie die neuen Ausgaben von Pottermore haben und diese Cover finde ich noch schöner. Zwar ist Harry da nicht mehr mit drauf, dafür gefallen mir die Zeichnungen total gut. Das gilt übrigens auch für die illustrierte Ausgabe. Die ist einfach mit so viel Liebe zum Detail gestaltet, nur leider ist das Format dadurch auch sehr unangenehm zum Lesen. Dafür macht sie sich großartig auf dem Regal, besonders, seit die zweite auch dazu gekommen ist.
Sofort habe ich mich in alle Charaktere noch einmal verliebt. Rowling hat eine solche Vielfalt geschaffen, die so unterschiedlich handelt und denkt. Ich finde Harry als Protagonisten noch immer von Zeit zu Zeit anstrengend, doch im ersten Band ist er ja noch nicht so anstrengend wie später, wenn er alle immer wegschicken will, weil es zu gefährlich für sie ist. Ich hab mich einmal mehr darüber gewundert wie Hermine es geschafft hat mir so ans Herz zu wachsen, wo sie am Anfang doch wirklich schrecklich nervtötend war. Doch auch die Figuren, die nur am Rande auftreten sind schon zu diesem Zeitpunkt so liebevoll beschrieben, dass es ganz leicht fällt, sich ein Bild von ihnen zu machen. Ich muss zugeben, dass ich viele Charaktere beim Hören inzwischen als die Schauspieler sehe, die sie in den Filmen dargestellt haben, einfach weil ich die so oft gesehen habe, doch ich weiß noch, dass ich den Cast damals schon sehr gut gewählt fand.
Obwohl ich zumindest den groben Ablauf der Geschichte inzwischen in und auswendig kenne, fand ich es spannend zuzuhören. Das lag aber vor allem auch am Sprecher. Ich habe selten jemanden gehört, der Stimmen so großartig unterschiedlich und passend gestalten kann. Rufus Beck verleiht jedem seine ganz eigene Nuance und trifft damit die Charaktere einfach großartig. Ich könnte ihm einfach Stunden beim Lesen zuhören und durch seine Interpretation der Geschichte sind die Bücher für mich noch einmal zu etwas ganz besonderem geworden. Um allerdings fair und auch realistisch zu bleiben, muss ich gestehen, dass Rufus Beck an einigen Stellen Namen oder auch andere Worte etwas seltsam betont, doch darüber kann man beim Rest wirklich hinwegsehen, vor allem, da die Hörbücher ungekürzt sind und der Hörer nichts der eigentlichen Geschichte verpasst.

Bevor ich nun noch weiter in Schwärmerei verfalle, mache ich es kurz und knapp: So sollte die Hörbuchumsetzung eines Buches sein! Ein Sprecher, der an den richtigen Stellen Nuancen setzt und die Charaktere zum Leben erweckt, der mich mit seiner Stimme zu fesseln weiß und dem man vielleicht sogar seinen Spaß an der Arbeit anhören kann. Rundum gelung und ein unvergessliches Meisterwerk!


Aussehen: ♥♥♥♥
 Charaktere: ♥♥♥♥♥
 Spannung: ♥♥♥♥♥
 Schlüssigkeit: ♥♥♥♥
 Emotionale Tiefe: ♥♥♥♥
 Sprecher/in: ♥♥♥♥♥



[Zitat #50] Unsterblich

"Wovor bist du geflohen?"
Sie zuckte mit den Schultern. "Ich weiß es nicht. Vor der Langeweile? Vor dem Gewöhnlichen? Bücher haben in mir solch starke Emotionen hervorgerufen, da konnte die Realität nicht mithalten."
("Unsterblich" von Jens Lubbadeh, Seite 210)

[Gemeinsam Lesen #90] Unsterblich

 veranstaltet von: Schlunzenbücher

Guten Morgen!

Schon wieder Dienstag, schon wieder Zeit für eine neue Buchvorstellung im Rahmen von Gemeinsam lesen :) Irgendwie freu ich mich auch in der 90. Runde (da wir uns die Aktion ja teilen für mich Pi mal Daumen das 45. Mal) immer noch, euch mein Buch zu zeigen und dafür in euren zu stöbern und vielleicht was Neues, Interessantes zu finden. Los geht's!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?




"Unsterblich" von Jens Lubbadeh
Seite 188

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Valot hatte ein zartes Gesicht, sehr schmal, feine Lippen.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, Zitat, was immer du willst!)
Jens Lubbadeh zeichnet eine Zukunftsversion, in der (fast) jeder Mensch einen sogenannten Lebenstracker trägt. Ein kleines Armband am Handgelenk, das sämtliche Lebensdaten erfasst: Erinnerungen, Reaktionen, Charakterzüge. Stirbt man, so ist es mit Hilfe dieser Daten dem großen Konzern "Immortal" möglich, einen sogenannten Ewigen von einem zu erschaffen. Eine aus Computercodes generierte, beinahe lebensechte Kopie des Verstorbenen. Zwar existieren diese Ewigen nur virtuell, aber mit Hilfe eines mittlerweile gesetzlich vorgeschriebenen Gehirnchips erscheinen sie so real wie echte Menschen, mit der kleinen, aber feinen Ausnahme, dass Ewige nichts Physisches berühren können. "Immortal" nennt das die "Blended Reality", eine Mischung aus echter Welt und Virtual Reality.
Eine solche Immortalisierung ist natürlich alles andere als günstig, weshalb viele Menschen ihr ganzes Leben für Immortal schuften, um ihren Angehörigen nach ihrem Tod einen Ewigen ihrer selbst hinterlassen zu können. Die "Unsterblichkeit" in Form einer digitalen Wiederauferstehung ist die neue Religion der Menschheit - bis plötzlich der Ewige von Marlene Dietrich verschwindet. Unsicherheit und Unruhen breiten sich aus. Ewige sind doch bloß programmierte Codes, sie können nicht einfach unvorhergesehen verschwinden. Gerüchte kommen in Umlauf, Marlene Dietrichs Ewiger sei ermordet worden. Also doch keine Unsterblichkeit durch die Immortalisierung? Ausgerechnet der Ewigen-Zertifizierer Benjamin Kari wird von seiner Firma, Fidelity, auf den Fall angesetzt. Und so wie sich die öffentliche Lage entwickelt hängt weit mehr daran, als eine berühmte Schauspielerin wieder aufzutreiben.

Das war eine viel ausführlichere Inhaltsbeschreibung als ich eigentlich vor hatte, aber irgendwie ist es ja auch ein recht komplexes System, das man ein bisschen erklären muss :) Immortalisierung, Lebenstracker, Blended Reality, Ewige, Avatare... Bis jetzt unterhält mich das Buch sehr gut und man merkt, dass Jens Lubbadeh sich über viele Details Gedanken gemacht - über andere dagegen nicht so sehr (z.B. kann man seinen digitalen Avatar zur Arbeit schicken, der kann aber wie ein Ewiger nichts berühren. Also zumindest ich könnte so meine Arbeit gar nicht erledigen). Ich bin jedenfalls gespannt wo Ben sein Weg noch hin führt!

4. Schaffst du es 3 Monateohne Buchkauf auszukommen? Wenn nein, warum?
Die Antwort darauf lautet mittlerweile tatsächlich: Ja. Ja, ich komme 3 Monate aus, ohne ein Buch zu kaufen.
Bei mir muss die Frage nicht "wenn nein, warum?" lauten, sondern "wenn ja, warum?". Ihr wisst ja, ich arbeite in einer öffentlichen Bücherei und habe dort Zugang zu so unheimlich vielen Romanen, Jugend- und Sachbüchern, dass bei mir in den letzten drei Jahren einfach der Drang selber zu kaufen rapide abgenommen hat. Ich kaufe jetzt nur noch, was ich wirklich ganz dringend brauche (bis ein Buch in der Bücherei im Regal angekommen ist, dauert es schon mal seine Zeit) oder was ich so schön fand, dass ich es gerne selber in meinem Regal hätte. Alles andere beziehe ich also quasi täglich von meiner Arbeitsstelle. Traumjob, kann ich nicht anders sagen!

Wie sieht es bei euch aus? Buchkaufteufel oder könnt ihr auch mal ganz gut abstinent sein? ;)
Liebe Grüße und einen schönen Dienstag wünsche ich euch!




[Cover Monday #74] Kleine Katzenkunde


Hallo ihr Lieben! :)

Es ist schon etwas spät, aber noch nicht zu spät für den Cover Monday. In dieser Woche habe ich mir ein Buch ausgesucht, das mehr als nur ein schönes Cover hat. Es ist rundum toll. Die Geschichten und die Zeichnungen sowieso. Ich liebe ja ohnehin die Bilder von Benjamin Lacombe und in diesem Buch hat er sich mit einem Autor zusammengetan, der Geschichten über ganz unterschiedliche Katzen schreibt. Wir haben mit ein bisschen Fantasie sogar unsere eigenen Katzen darin wiedergefunden.


Benjamin Lacombes Vorliebe für Hunde ist weithin bekannt, doch auch Katzen zählen zu seinen Lieblingen.
In diesem charmanten Buch werden die typischen Charaktere einzelner Katzenarten aufs Korn genommen und in pointierten Bildern dargestellt. Dazu kommen die herrlichen Texte von Sébastien Perez, die die einzelnen Katzen treffsicher und voll frechem Humor beschreiben.

Wir alle wissen, wie meinungsstark – oder sollten wir nicht eher sagen: wie dickköpfig – diese Kreaturen sein können, die uns so sehr ans Herz gewachsen sind. Welche Obsessionen sie haben, wie neugierig sie sind … Und so ist dieses Buch ein Muss – für alle KatzenliebhaberInnen und natürlich für alle Lacombe-Fans.
Und am Ende des Buches gibt es sogar noch ein kleines Katzenglossar.

Wie findet ihr die Zeichnungen? Ich finde sie einfach total passend und toll!

Eine schöne Woche euch!




[Buch] Claire North - Die vielen Leben des Harry August




 Titel: Die vielen Leben des Harry August
 Reihe: -
 Autor: Claire North
 Genre: Fantasy
 Verlag: Bastei Lübbe
 Seitenzahl: 491 Seiten
 Preis: 19,99€







Man behauptet, das Gehirn könne sich nicht an Schmerz erinnern, aber ich behaupte, das ist nicht der springende Punkt, denn mag auch die körperliche Empfindung vergessen sein - die Erinnerung an die Angst, die damit einherging, bleibt uns erhalten, ungemindert.

Wenn Harry August stirbt, wird er wiedergeboren. Aber nicht als etwas oder jemand anders, sondern als er selbst: jedes seiner Leben beginnt erneut in den späten Anfängen des 20. Jahrhunderts. Doch nicht jedes seiner Leben verläuft gleich. Denn bei jeder Wiedergeburt behält Harry die gesammelten Erfahrungen seiner voran gegangenen Leben. Es ist ein langer Weg dies zu akzeptieren. Zunächst glaubt er sich verflucht, dann sucht er in sämtlichen Religionen und Kulten der Welt nach einer Antwort auf das Warum und weshalb es ausgerechnet ihn betrifft. Auf unmöglichstem Weg stellt er fest, dass er nicht alleine ist, dass es andere gibt wie ihn - und dass sie seine Hilfe brauchen. Denn aus der Zukunft, Generation um Generation zurückgereicht, erreicht ihn die Nachricht, dass der Weltuntergang naht - und es ist an ihm, ihn zu verhindern.

Gefangen in der endlosen Zeitschleife des eigenen Lebens, so oder so ähnlich könnte man sich vorstellen, was Harry August erlebt. Wieder und wieder wächst er als Adoptivsohn eines britischen Gärtners auf, muss den Zweiten Weltkrieg miterleben, wird Zeuge des Wettrüstens des Kalten Krieges. Doch so eintönig wie es anfangs klingt, gestaltet sich das Konzept gar nicht. Denn Harry ist nicht an einen linearen Verlauf gebunden. Er behält nicht nur seine Erinnerungen aus seinen vorherigen Leben, er hat auch die Freiheit diese gewonnenen Erfahrungen umzusetzen. Natürlich könnte er, wenn er wollte, alles nochmal genauso machen. Jeder kennt den Spruch "Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, ich würde alles genauso machen". Aber würden wir das wirklich? Harry, der seine Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, berichtet von seinen mittlerweile unzähligen verschiedenen Leben. Manche Erzählstränge wirken im ersten Moment zusammenhangslos, wie Gedankenschnipsel, die ihm gekommen sind und die er niederschreiben muss, bevor sie wieder weg sind. Das macht es zeitweise ein wenig schwierig zu erfassen, wohin das Buch laufen soll. Was es mit dieser oder jener Geschichte auf sich hat. Am Ende jedoch führen - wie es in einem guten Plot sein sollte - alle Puzzleteile zusammen und zwar auf eine Art, von der man vielleicht ein bisschen gehofft hat es müsste nicht so enden, aber von der man irgendwie doch wusste, dass es so kommen würde. Auch wenn es gerade so klingt soll das überhaupt nicht bedeuten, dass die ganze Geschichte vorhersehbar war, denn das war sie nicht. Ich habe nur die Charaktere im Laufe des Buches so lieb gewonnen, Harry wie auch Vincent, aber auch die vielen Nebenfiguren, dass ich den unvermeidlichen Showdown am liebsten noch weiter hinaus gezögert hätte. Ehrlich, ich hätte noch ein paar hundert Seiten mehr mit Harry und Vincent verbringen können.

Claire North ist im Übrigen ein Pseudonym der britischen Autorin Catherine Webb, die unter diesem Namen vornehmlich Jugendbücher schreibt. Und für jemanden, der sonst "nur Jugendromane" (O-Ton des Bekannten, der mir Harry August empfohlen hat), hat sie mich unheimlich überrascht und für sich und ihre Geschichte einnehmen können. Deshalb gibt es gar kein Vertun, fünf Blümchen für "Die vielen Leben des Harry August"!


Aussehen: ♥♥♥♥♥
 Spannung: ♥♥♥♥
 Schlüssigkeit: ♥♥♥♥♥
 Emotionale Tiefe: ♥♥♥♥
 Schreibstil: ♥♥♥♥♥



[Gemeinsam Lesen #89] - Young Elites

 veranstaltet von: Schlunzenbücher

Guten Abend.
Heute bin ich etwas spät dran, doch ich habe noch daran gedacht mit euch zu teilen, was ich gerade lese.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?




"Young Elites" von Marie Lu
Seite 16

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Lange Zeit starrte ich aus dem regennassen Fenster".

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, Zitat, was immer du willst!)
Ich bin mir nicht sicher, was ich am Ende von diesem Buch halten werde. Ich finde es nach den ersten Seiten schon etwas anstrengend, dass die Protagonistin ja so hübsch ist, aber nun von diesem Makel entstellt. Das ist einfach nicht meins, doch ich fürchte damit werde ich mich bei Jugendbüchern anfreunden müssen. Legend fand ich damals von der Idee ganz gut, aber auch da haben mir die Charaktere am Ende die Lust genommen. Ich bin gespannt wo die Geschichte hinlaufen wird und was mich bei dieser Reihe erwarten wird.

4. Belastet dich ein hoher SuB oder freut er dich sogar?.
Tatsächlich komme ich bei meinem SuB längst nicht mehr nach. Es kommen so oft neue Leseexemplare dazu und dann miste ich alten Kram wieder aus, dass ich keinen Überblick mehr habe. An sich würde mich aber eine kleine Zahl wohl eher beunruhigen, weshalb eine große Zahl schon ganz gut ist, sie sollte nur nicht zu groß werden.

Wie empfindet ihr die Zählerei? Habt ihr euch diesem SuB aufschreiben vielleicht auch ganz entzogen?

Ich wünsche euch einen schönen Abend,


[Zitat #49] Von gleich zu gleich

Es war Zeit, etwas daraus zu machen. Die Situation verlangte nach einer großen Geste. Nach Glanz und Gloria. Sie verlangte, dass ich meine Rolle spielte, aufbegehrte als die heroische rebellische Schottin, die zu sein ich geboren war.
Von Stund an stellte ich jeden Tag, wenn niemand aufpasste, ein, zwei Bücher an falsche Plätze ins Regal ein oder, wenn ich ganz mutig war, gleich in ein Regal, in das sie überhaupt nicht gehörten.
 
("Von gleich zu gleich" von Ali Smith, Seite 288)
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