Hallo ihr Lieben!
Einige von euch haben sich sicher schon gefragt, wo ich abgeblieben bin. Eigentlich wollte ich auch noch einen Post dazu schreiben, bevor ich mich auf den Weg ins ferne Bayern gemacht habe, aber wer kennt das nicht? Dann fällt einem dieses noch ein, jenes, hier muss noch was vorher erledigt werden und plötzlich sitzt man im Zug und zählt die Dinge, an die man eben vorher nicht mehr gedacht hat. Tadam!
Nach zwei Wochen Ruhe (und einer Menge Filmen) melde ich mich also hiermit zurück, um Meggie wieder tatkräftig zu unterstützen. Blogs und Bücher sind bei dem neuen Wintereinbruch auch irgendwie die bevorzugte Beschäftigung, oder?
Die Tage wird es also auch von mir mal wieder was zu lesen geben :)
Bis dahin,
liebe Grüße,
Ivy
Meggies Monatsrückblick #4: Februar 2013
Da war der Monat schon wieder viel schneller zu Ende als gedacht und leider hatte ich weniger Zeit und weniger Motivation als ich eigentlich gern gehabt hätte. Zeit, um noch mehr zu lesen und Motivation um auch endlich mal die Rezensionen zu schreiben, von den ganzen Büchern.
In den letzten Tagen war ich erst unterwegs und hatte dann einige Termine, deshalb der Rückblick jetzt dann etwas später als gewöhnlich.
Gelesen habe ich im Februar:
Adieu, Sir Merivel - Rose Tremain (446) Ewiglich die Sehnsucht - Brodi Ashton (384) Das Lächeln der Frauen - Nicholas Barreau (336) Düsteres Verlangen - Kenneth Oppel (384)
Zu den ersten Beiden gibt es bereits eine Rezension. Die anderen beiden werden hoffentlich jetzt bald folgen. Das Lächeln der Frauen fand ich ganz wundervoll, weshalb es auch gleich mein neuer Liebling geworden ist, wie rechts zu sehen ist. Düsteres Verlangen hat mich eher enttäuscht. Auf der Buchmesse hatte ich es gesehen und mir richtig viel von der Geschichte versprochen, doch irgendwie war das ganze Buch sehr seicht und dümpelte so vor sich hin.
Meine Challenges:
In der ultimativen Sub-Abbau-Challenge habe ich natürlich vier weitere Kriterien erfüllt. So langsam wird es schwer meine Bücher noch irgendwo unterzubringen xD Außerdem habe ich in diesem Monat kein einziges Buch gekauft oder ausgeliehen und folglich auch den kauffreien Monat hinter mich gebracht.
In Lillys Feenglanzchallenge habe ich in diesem Monat alle drei Kriterien erfüllt - wie sich das zusammensetzt lässt sich bei Aktuelles Lesejahr finden - und auch den Tinkerbuchstaben habe ich für den Februar erlesen.
Insgesamt bin ich recht zufrieden, weil der Monat so kurz war und ich eigentlich so viel anderes getan habe, anstatt zu lesen.
Jetzt habe ich gerade "Wie viel Leben passt in eine Tüte" angefangen. Bisher finde ich es sehr angenehm zu lesen und wirklich berührend. Mal sehen ob das für die zweite Hälfte auch so bleibt.
Wie war denn euer Februar so? Habt ihr das kalte Wetter mehr mit Lesen verbracht als ich?
Liebe Grüße
Meggie
In den letzten Tagen war ich erst unterwegs und hatte dann einige Termine, deshalb der Rückblick jetzt dann etwas später als gewöhnlich.
Gelesen habe ich im Februar:
Adieu, Sir Merivel - Rose Tremain (446) Ewiglich die Sehnsucht - Brodi Ashton (384) Das Lächeln der Frauen - Nicholas Barreau (336) Düsteres Verlangen - Kenneth Oppel (384)
Zu den ersten Beiden gibt es bereits eine Rezension. Die anderen beiden werden hoffentlich jetzt bald folgen. Das Lächeln der Frauen fand ich ganz wundervoll, weshalb es auch gleich mein neuer Liebling geworden ist, wie rechts zu sehen ist. Düsteres Verlangen hat mich eher enttäuscht. Auf der Buchmesse hatte ich es gesehen und mir richtig viel von der Geschichte versprochen, doch irgendwie war das ganze Buch sehr seicht und dümpelte so vor sich hin.
Meine Challenges:
In der ultimativen Sub-Abbau-Challenge habe ich natürlich vier weitere Kriterien erfüllt. So langsam wird es schwer meine Bücher noch irgendwo unterzubringen xD Außerdem habe ich in diesem Monat kein einziges Buch gekauft oder ausgeliehen und folglich auch den kauffreien Monat hinter mich gebracht.
In Lillys Feenglanzchallenge habe ich in diesem Monat alle drei Kriterien erfüllt - wie sich das zusammensetzt lässt sich bei Aktuelles Lesejahr finden - und auch den Tinkerbuchstaben habe ich für den Februar erlesen.
Insgesamt bin ich recht zufrieden, weil der Monat so kurz war und ich eigentlich so viel anderes getan habe, anstatt zu lesen.
Jetzt habe ich gerade "Wie viel Leben passt in eine Tüte" angefangen. Bisher finde ich es sehr angenehm zu lesen und wirklich berührend. Mal sehen ob das für die zweite Hälfte auch so bleibt.
Wie war denn euer Februar so? Habt ihr das kalte Wetter mehr mit Lesen verbracht als ich?
Liebe Grüße
Meggie
BR - Brodi Ashton - Ewiglich die Sehnsucht
Fest Gebunden
Erschienen am: 29. Dezember 2011
Verlag: Oetinger
ISBN: 978-3789130403
Seitenzahl: 384
Preis: 17,95€
Preis: 17,95€
Zitat:
„Du willst wissen, wie ich es geschafft habe, dir hundert Jahre
lang vorzumachen, ich hätte alles vergessen? Weil ich sein Gesicht vor Augen
hatte. Und ich dachte, wenn ich ihn noch einmal sehen könnte, wenn auch nur für
einen Tag , dann wäre das die hundert Jahre wert. Einen einzigen Tag, mehr
hatte ich nicht verdient, und jetzt habe ich schon so viele gehabt. Ich habe
gewonnen. Ich habe gewonnen!“
Inhalt:
Jack ist Nikkis große Liebe. Eine Liebe, die sie durch die Finsternis
der Unterwelt getragen hat. Endlich, nach hundert Jahren der Sehnsucht, kehrt
Nikki zurück. Doch ihr bleibt nur ein halbes Jahr … Ihre Freunde und ihr Vater
glauben, dass sie einfach abgehauen war, doch in Wirklichkeit hat der
Rockmusiker Cole sie mit in die Unterwelt genommen. Cole ist ein Unsterblicher,
der sich von den Gefühlen der Menschen ernährt Nur Nikkis Liebe zu Jack hat sie
davor bewahrt zu sterben und ihr ermöglicht, auf die Erde zurückzukehren. Cole,
mit dem sie ein seltsam enges Band verbindet, bedrängt sie, mit ihm gemeinsam
in der Unterwelt zu herrschen. Doch Jack, der Nikki niemals wieder verlieren
möchte, riskiert alles für sie …
Zum Buch:
Eine
Liebesgeschichte, die es an Dramatik ohne weiteres mit Romeo und Julia
aufnehmen kann.
Als ich
dieses Buch zur Hand nahm, glaubte ich einen weiteren Erstband einer Triologie
des Genres Dystopie in den Händen zu halten, doch ich wurde von Brodi Ashtons
Roman wirklich überrascht, denn es geht um etwas vollkommen anderes und mit
Dystopie hat das Ganze nun wirklich nichts zu tun. Viel mehr geht es um
Mythologie und um die einzig wahre Liebe, die manch einer sein lebelang sucht
und ein anderer bereits in einem geliebten Menschen gefunden hat.
Das Cover
fand ich recht ansprechend gestaltet. Irgendwie scheint die Abbildung von
Gesichtern auf den Büchern ja im Moment in Mode. Mehr angezogen hat mich
allerdings der Titel und die Tatsache, dass das Buch auf so vielen anderen
Blogs gelobt wurde und irgendwie in aller Munde war.
Die
Protagonisten Becks/Nikki, Jack und Cole sind sehr tiefgreifend gestaltet und
mit allerlei Gefühl versehen. Man kann sich in ihre Lage recht gut
hineinversetzen und doch bleibt gerade bei Cole immer etwas geheimnisvolles
erhalten. Dieses Geheimnisvolle erhält auch die Spannung, die für meinen
Geschmack aber doch immer wieder mal über einige Seiten zu seicht war. Die
Handlung kam da etwas ins Dümpeln. Sehr gut gelungen sind dafür die Wechsel
zwischen Damals und Jetzt und die damit einhergehende, langsame Aufklärung der
Situation, in die der Leser zu Beginn des Buches geschmissen wird.
Auch Humor
ist an einigen, geeigneten Stellen zu finden, viel mehr geht es aber natürlich
um die Liebe zwischen Nik und Jack, die Nik letztendlich ja auch durch die
ganze Zeit hinweg begleitet und sie daran hindert zu verzweifeln.
Von vorne
bis hinten wird die Geschichte schlüssig verfolgt und ein roter Faden ist
durchaus zu erkennen. Dabei gibt es Höhen und eine ganze Menge mehr Tiefen, die
mich wirklich gefesselt haben und bei denen ich richtig mit Nikki mitgelitten
habe. Leider muss ich aber sagen, dass das Ende des ersten Bandes doch etwas zu
vorhersehbar war und die Liebesgeschichte teilweise etwas von diesem
märchenhaften Klischee besaß, das sich Teenager vorstellen, wenn sie das erste
Mal verliebt sind.
Der
Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Kapitel waren genau richtig und besaßen
stets einen Ausgangspunkt, der einen dazu genötigt hat weiter zu lesen. Auch
die gewählte Sprache war je nach Situation passend gewählt. Nicht zu hochgestochen,
aber auch nicht zu alltäglich. Eben genau ein passendes Mittelmaß.
Fazit :
Eine
wundervolle Geschichte darüber, was Liebe alles erreichen kann. Und wer kein
Happy End mag, kann einfach am Ende des Buches aufhören, ich hingegen freue
mich schon auf den zweiten Teil.
Aussehen: ♥♥♥♥
Charaktere: ♥♥♥
Spannung: ♥♥♥
Humor: ♥♥
Schlüssigkeit: ♥♥♥♥
Originalität: ♥♥♥
Emotionale Tiefe: ♥♥♥♥
Schreibstil: ♥♥♥
Umsetzung: ♥♥♥
BR - Rose Tremain - Adieu, Sir Merivel
Fest Gebunden
Erschienen am: 01. Januar 2013
Verlag: Insel Verlag
ISBN: 978-3458175636
Seitenzahl: 446
Preis: 19,95€
Preis: 19,95€
Ich danke dem
Insel Verlag und Vorablesen.de für die Bereitstellung dieses Vorabexemplars.
Zitat:
"Wie
glühend hätte ich mir gewünscht, dass er nicht so, hingestreckt auf einen
Haufen dreckiger Wäsche, verblichen wäre, aber dagegen konnte ich nichts
machen. Die Welt ist, wie sie ist, und er war einer, der sie gut kannte."
Inhalt:
Robert
Merivel war ein einfacher Mann, Arzt von Beruf, der lange Zeit mit seinem
Freund Pearce in einem Irrenhaus tätig war. Doch eine Begegnung mit dem erkrankten
Hund des Königs verändert sein Leben. König Charles II. stellt den Mann als
Arzt für seine geliebten Tiere an und so erlangt Merivel Besitz und Titel. Doch
schnell lernt er, dass die Gunst des Königs nicht ewig andauert. Nach einem
Vertrauensbruch wird ihm alles genommen, und er arbeitet erneut in dem
Irrenhaus, wo er auch seine Frau kennenlernt.
Die Wogen
glätten sich mit der Zeit und Merivel erhält seinen Besitz wieder, doch je
älter er wird, um so mehr hat er das Gefühl in eine tiefe Melancholie zu
versinken, weshalb er sich auf eine Reise an den französischen Hof begibt, wo
die Bekanntschaft einer jungen Frau sein Leben erneut verändern soll.
Zum Buch:
Noch einmal
bedanke ich mich für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars vom Insel
Verlag und von Vorablesen.
Ab und an
stöbere ich dort durch die neuen Bücher und dieses hat sofort meine
Aufmerksamkeit erregt. Als Geschichtsstudentin interessiere ich mich an sich
für vieles historisches, doch ganz besonders die Epoche des Absolutismus in
Frankreich hat es mir angetan, ebenso wie die Geschichte Englands im
Allgemeinen. Also war die örtliche und zeitliche Anordnung dieses Romans für
mich natürlich ein gefundenes Fressen. Um so mehr hat es mich gefreut, dass ich
aus dem Lostopf gezogen wurde und dieses Buch vorab lesen durfte und euch nun
vorstellen kann.
Das Cover
des Buches finde ich recht raffiniert gestaltet. Es würde mich vielleicht im
Buchhandel nicht direkt ansprechen, doch diese ablösende, teure Tapete passt
wunderbar zu Merivels Leben, das sich immer mehr ablöst und verfällt.
Die
Charaktere innerhalb der Handlung wurden von der Autorin mit sehr viel Liebe
gestaltet und sehr tiefgründig geschrieben. Sie handeln nachvollziehbar und
ihren Rollen entsprechend, was für mich in historischen Romanen immer besonders
wichtig ist. Obwohl die Hauptfigur Merivel nicht vom Beginn seines Lebens, bis
zum Ende, begleitet wird, streut Tremain immer wieder passend Informationen
über das Leben ihres Protagonisten ein. Auch die beiden Könige hat sie meiner
Meinung nach sehr gut porträtiert.
Die
Geschichte baut natürlich nicht in dem Sinne Spannung auf, dass man gespannt
ist was wohl auf der nächsten Seite passieren wird, doch trotzdem ist ein
gewisser Spannungsverlauf da. Es ist eben nicht wie in einem Krimi, wo man
wissen möchte wer der Mörder ist. Viel mehr hängt die Geschichte hier von den
Schicksalsschlägen ab. Immer wieder ereilen Merivel große Schläge und man will
zuerst wissen wie sich die Situation klärt und direkt danach wartet man
gespannt darauf womit der arme Merivel als nächstes konfrontiert wird. Dabei
fehlt es gerade wegen der lockeren Sprüche des Protagonisten auch nicht an
Humor, der die düstere Stimmung im Buch immer wieder etwas auflockert.
Von König
Charles und auch dem Sonnenkönig Louis XIV. gibt es bereits viel zu lesen, doch
der Blick auf die Gesellschaft und die beiden Könige aus Sicht des Arztes und
Freundes des Königs zeichnet ein originelles und neues Bild der Zeit. Die
Geschichte des Mannes, der so viel Freude und auch Lied in seinem Leben
erfahren hat, wird schlüssig von Anfang bis Ende erzählt und wird dabei auf
keiner Seite langweilig. Mit Feingefühl und den richtigen Worten erzählt die
Autorin die bewegende Geschichte und schafft es dabei zumindest mich zu
berühren. Auch wenn ich auf die genauen Beschreibungen von Operationen und
solcherlei mehr hätte verzichten können.
Die Kapitel
sind recht kurz gehalten mit meist knapp 10 Seiten und lassen sich so fließend
und schnell lesen. Die Wortwahl und der Satzbau erscheint mir recht passend und
fügt sich wunderbar in die Zeit ein. Es entsteht so also ein zusammengefügtes
Bild des Lebens im 17. Jahrhundert.
Fazit :
Dieser
historische Roman erzählt mehr als nur die Geschichte eines Arztes. Er zeigt wie
man ein leben meistern kann, in dem man viel Freud und Leid gesehen hat und er
zeigt auch, dass die starken Männer nicht immer so stark sind wie sie nach
außen hin scheinen. Eine Geschichte, die noch nach dem lesen weiter wirkt.
Aussehen: ♥♥♥
Charaktere: ♥♥♥♥♥
Spannung: ♥♥♥♥
Humor: ♥♥
Schlüssigkeit: ♥♥♥♥
Originalität: ♥♥♥♥
Emotionale Tiefe: ♥♥♥♥♥
Schreibstil: ♥♥♥♥
Umsetzung: ♥♥♥
BR - Tania Carver - Entrissen
Taschenbuch
Erschienen am: 10. Juni 2011
Verlag: Ullstein Taschenbuch
ISBN: 978-3548283258
Seitenzahl: 512
Preis: 9,99€
Preis: 9,99€
Inhalt:
Als Detective Inspektor Phil Brennan am Tatort eintrifft, findet er ein
Bild des Grauens vor: Zwei junge Frauen wurden brutal ermordet, eine von
ihnen war hochschwanger. Während ihre Leiche bestialisch aufgeschlitzt
und zugerichtet ist, fehlt von dem Baby jede Spur. Die Ermittler
erinnern sich an zwei zurückliegende, ungeklärte Morde, ebenfalls an
schwangeren Frauen. Mit Hilfe der Psychologin Marina Esposito werden
auch die letzten Zweifel daran ausgeräumt, dass es sich um ein und den
selben Täter handelt. Sein Vorgehen wird planvoller, er selbst
geschickter. Und er hat es auf die Babies abgesehen. Während Marina die
Polizei nach Möglichkeit bei ihrer Arbeit unterstützt, drehen sich ihre
Gedanken nicht nur um ihre unklaren Gefühle bezüglich Phil, sondern auch
um ihr eigenes Baby. Marina ist schwanger. Und niemand kann ahnen, dass
auch sie auf der Liste des Killers steht...
Zum Buch:
Wer empfindlich auf entsprechende Themen reagiert, sollte "Entrissen"
vielleicht lieber wieder zur Seite legen. Ohne langes Drumherum wird man
mitten ins Geschehen hinein geworfen und wird gleich im ersten Kapitel
Zeuge eines brutalen Mordes. Tania Carver beschreibt dabei sehr
plastisch und bildhaft, sodass man sich der Szene kaum entziehen kann.
Das hat natürlich den Vorteil, dass man gleich richtig involviert ist
und natürlich auch unbedingt wissen möchte, wissen MUSS, wie es weiter
geht.
Die Aufteilung in recht kurze Kapitel lädt dazu ein, auch mal zwischendurch in Bus oder Bahn noch eines zu lesen und der Schreibstil ist wie bereits erwähnt angenehm und wirkungsvoll. Es fällt leicht, eine Beziehung zu den eingeführten Charakteren aufzubauen, sei es nun durch Sympathie oder Abneigung. Ich kann nicht behaupten, dass mir irgendeine der Figuren einfach nur gleichgültig war, obwohl der ein oder andere Handlungsstrang natürlich spannender war als andere. Besonders hervorheben möchte ich den Wechsel zwischen Ermittlerteam bzw. einzelnen Personen aus selbigem und dem Täter - eben jene Kapitel, die sich mit dem Täter auseinandersetzen, hinterlassen oft gemischte Gefühle: Abscheu, Mitleid, Ekel, eigentlich die ganze Palette einmal rauf und wieder runter.
Was mir dagegen eher negativ aufgefallen ist, sind die stellenweise doch eher gestelzt wirkenden Dialoge. Mehr als einmal habe ich eine Szene zwischen den Ermittlern gelesen und mir gedacht: So redet man doch nicht miteinander, wenn man schon jahrelang zusammen arbeitet. Glücklicherweise kommt das nur an einigen Stellen durch und zieht sich nicht durch das gesamte Buch. Gegen Ende fiel es mir auch ein bisschen schwer nachzuvollziehen, wie alle Rädchen ineinander greifen und wie alle Puzzleteile zusammen passen, einige Dinge erschienen mir doch etwas weit her geholt oder konstruiert, aber das Finale hielt doch eine große Überraschung bereit. Während dem Lesen war ich mir fast sicher zu wissen, worauf das ganze hinausläuft und war fast ein bisschen enttäuscht, dass Tania Carver so früh bereits so viel preis gegeben hat, aber es ist der Autorin definitiv gelungen, am Ende noch einmal zu überraschen.
Die Aufteilung in recht kurze Kapitel lädt dazu ein, auch mal zwischendurch in Bus oder Bahn noch eines zu lesen und der Schreibstil ist wie bereits erwähnt angenehm und wirkungsvoll. Es fällt leicht, eine Beziehung zu den eingeführten Charakteren aufzubauen, sei es nun durch Sympathie oder Abneigung. Ich kann nicht behaupten, dass mir irgendeine der Figuren einfach nur gleichgültig war, obwohl der ein oder andere Handlungsstrang natürlich spannender war als andere. Besonders hervorheben möchte ich den Wechsel zwischen Ermittlerteam bzw. einzelnen Personen aus selbigem und dem Täter - eben jene Kapitel, die sich mit dem Täter auseinandersetzen, hinterlassen oft gemischte Gefühle: Abscheu, Mitleid, Ekel, eigentlich die ganze Palette einmal rauf und wieder runter.
Was mir dagegen eher negativ aufgefallen ist, sind die stellenweise doch eher gestelzt wirkenden Dialoge. Mehr als einmal habe ich eine Szene zwischen den Ermittlern gelesen und mir gedacht: So redet man doch nicht miteinander, wenn man schon jahrelang zusammen arbeitet. Glücklicherweise kommt das nur an einigen Stellen durch und zieht sich nicht durch das gesamte Buch. Gegen Ende fiel es mir auch ein bisschen schwer nachzuvollziehen, wie alle Rädchen ineinander greifen und wie alle Puzzleteile zusammen passen, einige Dinge erschienen mir doch etwas weit her geholt oder konstruiert, aber das Finale hielt doch eine große Überraschung bereit. Während dem Lesen war ich mir fast sicher zu wissen, worauf das ganze hinausläuft und war fast ein bisschen enttäuscht, dass Tania Carver so früh bereits so viel preis gegeben hat, aber es ist der Autorin definitiv gelungen, am Ende noch einmal zu überraschen.
Fazit :
Ein Thriller mit einigen Schwächen, aber mit noch größeren Stärken, der
den Leser gefangen nimmt und ihn mit in die Abgründe der menschlichen
Seele nimmt. Insgesamt gibt es 4 von 5 Blümchen für "Entrissen."
Aussehen: ♥♥♥♥
Charaktere: ♥♥♥♥
Spannung: ♥♥♥♥
Humor: /
Schlüssigkeit: ♥♥♥♥
Originalität: ♥♥♥♥
Emotionale Tiefe: ♥♥♥♥
Schreibstil: ♥♥♥♥
Umsetzung: ♥♥♥♥
Ivys Monatsrückblick #3: Januar 2013
Da fangen wir den neuen Monat doch gleich mal mit dem (diesmal ein wenig deprimierenden) Rückblick auf den letzten an:
Beendete Bücher:
1) "Was danach geschah" von James Kimmel (445 Seiten)
2) "Ich liebte eine Bestie" von Stephan Harbort (304 Seiten)
Angefangene Bücher:
1) "Das Lächeln der Fortuna" von Rebecca Gablé (70 von 1143 Seiten)
Mitgeschleppte Bücher:
1) "Die Königin der Drachen" von George R. R. Martin (560 von 749 Seiten, davon 146 im Januar)
Das bringt mich im Januar auf insgesamt 965 gelesene Seiten. Schwach, aber irgendwie war es bei meiner momentanen Leseflaute nicht anders zu erwarten.
Was mich ganz besonders ärgert ist, dass ich "Die Königin der Drachen" immer noch nicht fertig habe. Herr im Himmel, ich schleppe dieses Buch seit Oktober (!) letzten Jahres mit mir rum und kann mich nie überwinden, mehr als ein paar Seiten zu lesen, weil mich dann schlichtweg die Lust verlässt. Eigentlich finde ich diese Reihe und all ihre Charaktere großartig, aber irgendwie... irgendwie macht George R. R. Martin mir in diesem Band entschieden zu oft "den Martin". Ich hab das Gefühl er nimmt die literarische Axt und zertrümmert alles, was er in den vorigen 5 Bänden aufgebaut hat. Zwischenmenschlich, politisch, einfach alles. Aber jetzt sind es ja nicht mal mehr 200 Seiten, also kommt abbrechen auch nicht in Frage. Arschbacken zusammenkneifen und durch, schätze ich. Danach brauche ich aber auf jeden Fall erstmal Urlaub von Westeros.
Lillys Feenglanz Challenge
Meggie sagt, sie hat leider nur 2 der Bonuskriterien erfüllen könnne? Ha, bei mir hat es sogar nur für eins gereicht. 500 Feenglanzpunkte für ein Buch, das im Genre Fantasy angesiedelt ist.
Dafür habe auch ich ein Buch mit einem L im Titel gelesen - "Ich liebte eine Bestie" - und noch die Chance, den Blognamen bis zum Ende des Jahres zusammenzukriegen.
Ultimative SuB-Abbau-Challenge
Bei nur 2 beendeten Büchern hab ich natürlich auch erst 2 der 20 erforderlichen Kriterien erfüllen können. Ich habe meine beiden Bücher unter "Lese ein Buch von einem amerikanischen Autor/in" und "Lese ein Buch, welches du geschenkt bekommen hast" verbucht. Ich bin mal gespannt ob sich das zum Ende des Jahres hin ausgeht, aber das lässt sich jetzt natürlich noch nicht absehen :)
Alles in allem war der Januar eher unzufriedenstellend. Aber das heißt ja nicht, dass der Februar nicht besser werden kann - mich erwartet immerhin eine 6 1/2 stündige Zugfahrt. Da geht sicher einiges.
Und jetzt genug geschwafelt und weiter gelesen ;)
Liebe Grüße
Ivy
Meggies Monatsrückblick #3: Januar 2013
Hallo zusammen.
Da ist der erste Monat des Jahres 2013 schon wieder dahin. es kommt mir fast so vor, als würde die Zeit rennen. Irgendwie scheine ich dabei über die Seiten meiner Bücher aber nur zu kriechen. Sehr dumm vor allem für meinen SuB, der so nicht wirklich schrumpfen will.
Aber kommen wir lieber mal zu dem, was ich dann im Januar doch geschafft habe:
Gelesene Bücher:
001 Life of Pi. Schiffbruch mit Tiger - Yann Martel (382)
002 Du sollst eventuell nicht töten - Simon Borowiak (224)
003 Shades of Grey. Geheimes Verlangen - E.L. James (600)
004 Er ist wieder da - Timur Vermes (400)
005 Grischa. Goldene Flammen - Leigh Bardugo (352)
Die Rezension zum letzten folgt die Tage, irgendwie hatte ich zum Tippen auch nicht so richtig Zeit und Lust.
Insgesamt komme ich mit diesen Büchern auf 1680 Seiten, was an sich ja nicht einmal schlecht ist für einen Monat.
Für meine Challenges, an denen ich teilnehme in diesem Jahr, bedeutet das nun folgendes:
Lillys Feenglanzchallenge:
Ich habe leider nur zwei Kriterien erfüllt und erhalte entsprechend auch nur 1000 von den 1500 Bonuspunkten. Dafür habe ich aber ein Buch mit dem Buchstaben "L" im Titel und habe deshalb noch die Möglichkeit den Namen des Blogs mit den Buchtiteln zu bauen und am Ende des Jahres ein Bonuslos zu bekommen.
Ultimative SuB-Abbau-Challenge:
Hier habe ich mit den Büchern 5 Kriterien abgedeckt von den 20, die ich bis zum Ende des Jahres brauche. Wegen der Weißen Buchwoche bei der Mayerschen habe ich mich leider nicht daran gehalten kein einziges Buch zu kaufen, aber immerhin habe ich die Voraussetzung erfüllt einen Monat weniger Bücher zu kaufen, als ich gelesen habe.
Wie sah denn euer Lesemonat so aus? Gab es irgendwelche Bücher, die ihr absolut empfehlen könnt, oder habt ihr es zu Beginn des Jahres mit dem lesen eher ruhig angehen lassen?
Liebe Grüße
Meggie
Da ist der erste Monat des Jahres 2013 schon wieder dahin. es kommt mir fast so vor, als würde die Zeit rennen. Irgendwie scheine ich dabei über die Seiten meiner Bücher aber nur zu kriechen. Sehr dumm vor allem für meinen SuB, der so nicht wirklich schrumpfen will.
Aber kommen wir lieber mal zu dem, was ich dann im Januar doch geschafft habe:
Gelesene Bücher:
001 Life of Pi. Schiffbruch mit Tiger - Yann Martel (382)
002 Du sollst eventuell nicht töten - Simon Borowiak (224)
003 Shades of Grey. Geheimes Verlangen - E.L. James (600)
004 Er ist wieder da - Timur Vermes (400)
005 Grischa. Goldene Flammen - Leigh Bardugo (352)
Die Rezension zum letzten folgt die Tage, irgendwie hatte ich zum Tippen auch nicht so richtig Zeit und Lust.
Insgesamt komme ich mit diesen Büchern auf 1680 Seiten, was an sich ja nicht einmal schlecht ist für einen Monat.
Für meine Challenges, an denen ich teilnehme in diesem Jahr, bedeutet das nun folgendes:
Lillys Feenglanzchallenge:
Ich habe leider nur zwei Kriterien erfüllt und erhalte entsprechend auch nur 1000 von den 1500 Bonuspunkten. Dafür habe ich aber ein Buch mit dem Buchstaben "L" im Titel und habe deshalb noch die Möglichkeit den Namen des Blogs mit den Buchtiteln zu bauen und am Ende des Jahres ein Bonuslos zu bekommen.
Ultimative SuB-Abbau-Challenge:
Hier habe ich mit den Büchern 5 Kriterien abgedeckt von den 20, die ich bis zum Ende des Jahres brauche. Wegen der Weißen Buchwoche bei der Mayerschen habe ich mich leider nicht daran gehalten kein einziges Buch zu kaufen, aber immerhin habe ich die Voraussetzung erfüllt einen Monat weniger Bücher zu kaufen, als ich gelesen habe.
Wie sah denn euer Lesemonat so aus? Gab es irgendwelche Bücher, die ihr absolut empfehlen könnt, oder habt ihr es zu Beginn des Jahres mit dem lesen eher ruhig angehen lassen?
Liebe Grüße
Meggie
Abonnieren
Posts
(
Atom
)









