Gemeinsam Lesen #80 - Die Unterirdische Sonne

 veranstaltet von: Schlunzenbücher

Guten Morgen :)

Heute habe ich ein Buch für euch, das ich schon zwei Mal ausgeliehen habe, dem dann aber immer wieder andere zuvor kamen. Jetzt endlich habe ich mich an meinen ersten Roman von Friedrich Ani gewagt.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?



"Die unterirdische Sonne" von Friedrich Ani
Seite 83

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Ich will hier nie wieder weg", sagte sie.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, Zitat, was immer du willst!)
Wie gesagt, ich habe das Buch schon zwei mal aus der Bücherei mitgenommen, weil der Klappentext verstörend-interessant klang, es bislang aber nie geschafft. Jetzt ist es endlich so weit, aber worum geht es eigentlich?

Die Wahrheit ist, so ganz genau kann ich das auch noch nicht sagen, obwohl sich langsam erste Vermutungen breit machen. Es geht um fünf Jugendliche, drei Jungs und zwei Mädchen im Alter von elf bis sechzehn Jahren. Sie sind entführt worden und werden in einem Keller gefangen gehalten. Sie dürfen Fernsehen, müssen nicht hungern und können auch so oft und so lange duschen wie sie wollen. Jeden Tag werden einer oder mehrere von ihnen von den Erwachsenen nach oben geholt und erst Stunden später zurückgebracht. Keiner von ihnen darf darüber sprechen, was dort oben mit ihnen geschieht, denn wer redet, der stirbt. Aber es müssen grauenhafte Dinge sein, denn es ist nicht nur das Eingesperrt- und Getrenntsein von ihren Familien, das sie so furchtbar verstört.

Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, hilft aber sehr dabei, dieses beklemmende Bild richtig rüber zu bringen. Ich bin auf eine ebenfalls verstörte Art und Weise gespannt, wie es weitergeht, was noch passiert und ob und wie die fünf da raus kommen.

4. Liest du lieber alleine oder in Gesellschaft?
Das ist tagesformabhängig. Natürlich hat man alleine viel mehr Ruhe. Allerdings hab ich auch schon die Erfahrung gemacht, dass es wenn man mit anderen zusammen liest (auch wenn es unterschiedliche Bücher sind) oder jemanden in der Nähe hat, dem man auch mal eine lustige oder schöne Zeile vorlesen kann, durchaus motivieren kann. So funktionieren ja für mich solche Lesenächte zum Beispiel :) 

Wie ist das bei euch? Seid ihr Igel-Leser oder könnt ihr euch auch konzentrieren, wenn andere dabei sind?

Liebe Grüße!


Zitat #44 - Das hier ist kein Tagebuch

"Vielleicht ist es ja das, was mir nachts am meisten Angst macht. Dass niemand auf einen achtet. Dass niemand sich Sorfen um einen macht. Dass niemand einen bemerkt. Dass man ebenso gut tot sein könnte."
("Das hier ist kein Tagebuch" von Erna Sassen, Seite 21)

Zitat #43 - Bevor ich verzeihe

"Deb hatte ihn durchschaut, und sie hatte ihn trotzdem geliebt, hatte geglaubt, für ihn das sein zu können, was er brauchte, der Zufluchtsort, an dem er mit seiner Zerrissenheit zur Ruhe kommen, sich von seinen Verletzungen erholen und Schutz vor seiner Raserei finden konnte. Deb war scharfsichtig in ihrer Liebe: ihr entgingen seine Fehler nicht, aber Sie sah die Möglichkeit, ihn mit ihrer Liebe zu umhüllen, damit es ihm besser ging."
("Bevor ich verzeihe" von Sophie Littlefield, Seite 254)

BR - Leonie Swann - Dunkelsprung




 Titel: Dunkelsprung
 Reihe: -
 Autor: Leonie Swann
 Genre: Fantasy
 Verlag: Goldmann
 Seitenzahl: 384 Seiten
 Preis: 19,99€









Es gibt einen Beruf, mit dem man sein Geld verdient. Und es gibt eine Berufung. Julius Birdwells Beruf ist Goldschmied, doch im Herzen ist er eigentlich Flohdompteur. Als seine winzigen Darsteller einem Nachtfrost zum Opfer fallen, ist er darüber schlichtweg verzweifelt. Doch obwohl es sich so anfühlt ist das Leben nicht zu Ende - es fängt gerade erst an. Plötzlich findet sich Julius in der Rolle eines Meerjungfrauenretters wieder und dann taucht auch noch dieses geheimnisvolle Mädchen mit den Hörnern auf und bietet ihm eine Möglichkeit, seine Flöhe zurückzubekommen. Julius muss, ebenso wie der Privatdetektiv Green, schnell erkennen, dass die Welt aus so viel mehr besteht als auf den ersten Blick ersichtlich...

"Vielleicht kein Märchen" lautet der Untertitel des Buches. Nachdem ich es gelesen habe, muss ich dagegen halten: vielleicht doch ein Märchen? Von der ersten Seite an hatte der exzentrische, liebenswerte Chaot Julius mich für sich eingenommen, auch wenn es am Anfang ein bisschen schwierig war in die Geschichte rein zu finden: wer bin ich, wo bin ich, was passiert hier?
Ist diese kleine Hürde erstmal überwunden geht es aber alles andere als geradlinig weiter. Die fantastischsten Charaktere purzeln regelrecht übereinander, während Julius beschauliches Leben aus den Angeln gehoben wird. Und es wird immer kurioser: nachdem sich herausgestellt hat, dass Elizabeth Hörner und die Fähigkeit hat, Julius' Flöhe zurückzuholen, verfolgt der Privatdetektiv Green den Fall einer verschwundenen älteren Dame, die den Blumenlieferanten in ihren Abstellraum gesperrt und seinen Lieferwagen geklaut hat. Mehr als einmal lässt Leonie Swann ihre Leser ein bisschen verwirrt im Regen stehen, bemüht sich jedoch später die meisten losen Fäden wieder aufzugreifen und zusammenzuführen.
Für "Dunkelsprung" braucht man vor allen Dingen zwei Dinge: Zeit, um sich auf die Geschichte einzulassen, und Geduld. Zwischendurch habe ich mich ein ums andere mal gefragt was zur Hölle gerade passiert und was ich jetzt schon wieder nicht mitbekommen habe. Aber am Ende klärt sich doch das meiste auf - und manche Dinge muss man eben einfach hinnehmen, so wie Julius und Green hinnehmen müssen, dass es fantastische Wesen gibt. Langweilig wird es auf jeden Fall nicht, denn die Geschichte ist mit reichlich Action und Spannung gespickt, sodass man sich doch manchmal fragt: was soll jetzt noch als Showdown kommen? Doch den Showdown gibt es natürlich auch, so viel sei verraten!

Ein bisschen wirr, aber auf eine liebenswerte Julius-Birdwell-Art. In jedem Fall aber fantastisch! Für "Dunkelsprung", mein erstes Buch von Leonie Swann, vergebe ich vier runde Blümchen.


Aussehen: ♥♥♥♥
 Spannung: ♥♥♥♥
 Schlüssigkeit: ♥♥♥♥
 Emotionale Tiefe: ♥♥♥
 Schreibstil: ♥♥♥♥



Gemeinsam Lesen #79 - Jackaby

 veranstaltet von: Schlunzenbücher

Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich ein Buch im Gepäck, das sicher einige schon gelesen haben. Ich bin aber zumindest trotzdem sehr gespannt auf die Geschichte und freue mich schon richtig darauf:


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


"Jackaby" von William Ritter
Seite 32

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Geradeaus befand sich eine Tür mit Fenster, auf der ein Schild mit der Auschrift DIREKTION - EMERALD ARCH APARTMENTS prangte"

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, Zitat, was immer du willst!)
New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt ...

Ich habe das Buch schon vor Ewigkeiten in der Programm-Vorschau gesehen. Schon da wusste ich, dass ich es unbedingt lesen muss, denn immerhin klingt die Geschichte sehr nach einer Mischung aus Sherlock und Penny Dreadful. Kann es etwas besseres geben?
So viele Seiten habe ich bisher noch nicht geschafft, aber der Schreibstil gefällt mir an sich. Mit Abigail konnte ich mich noch nicht richtig anfreunden, aber das kommt hoffentlich noch.

4. Führt ihr Listen über euer Leseverhalten?
Gezwungenermaßen ja. Natürlich liste ich hier für den Blog eh alles auf, das ich lese oder höre, aber seit dem Beginn meiner Ausbildung geht das Ganze noch einen Schritt weiter. Da es wohl mal ein paar Azubis gab, die dachten, dass man im Buchhandel arbeiten kann, ganz ohne irgendwie zu lesen, leiden wir nun alle darunter. Ich muss zusammen mit meinen Berichten jeden Monat eine Liste abgeben mit allen Büchern, die ich gelesen habe. Anfangs habe ich für mich selbst auch noch jedes Mal eine Empfehlung dazu geschrieben, aber inzwischen liste ich sie einfach nur noch auf.

Vermutlich führt auch ihr alle eine Liste für den Blog, aber nehmt ihr darüber hinaus noch irgendwelche Statistiken auf?

Liebe Grüße!

BR - Jeanne Ryan - Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen




 Titel: Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen
 Reihe: -
 Autor: Jeanne Ryan
 Genre: Thriller ab 14 Jahren
 Verlag: cbt
 ISBN: 978-3-570-30976-6
 Seitenzahl: 320 Seiten
 Preis: 9,99€






In den Schuhen steckt ein kleiner silberner Umschlag, der einen Zettel enthält, dessen Inhalt mich langsam auf den kalten Fußboden sinken lässt.  
Ich werde nicht müde, dir zuzusehen, und ich kann es kaum erwarten, dass du wieder spielst.

Eigentlich will Vee gar nicht mitspielen bei diesem neuen Online-Spiel, bei dem man ständig neue peinliche »Challenges« bekommt, die sofort ins Netz gestellt werden. Aber haben nicht alle immer gesagt, dass sie mehr wagen muss, wenn sie möchte, dass Matthew sie beachtet? Außerdem locken die Spielemacher mit unglaublichen Preisen, denen sie nicht widerstehen kann, wie zum Beispiel die Schuhe ihrer Träume oder das sündhaft teure Kleid, das sie erst vor ein paar Tagen im Online-Shop entdeckt hat.
Noch dazu sieht Ian, der ihr als Spielpartner an die Seite gestellt wird, wirklich gut aus. Erst macht es Spaß. Aber dann werden die Challenges heikler und heikler, und die Fans treiben Vee dazu, immer mehr zu riskieren. Schließlich werden Vee und Ian zusammen mit fünf anderen Spielern an einen geheimen Ort gebracht, wo die letzte Runde stattfindet. Es geht um alles oder nichts und auf einmal muss sich Vee die Frage stellen, wie viel all die Preise wirklich wert sind.

Noch als ich in Frankfurt war, hatte mein Freund im Kino den Trailer zu der Verfilmung dieses Jugendthrillers gesehen und war davon recht begeistert. Also habe ich mir den Trailer angesehen und festgestellt, dass ich das Plakat doch gerade erst irgendwo gesehen hatte. Wie sich herausstellte hatte ich die Neuauflage des Buches gesehen, auf dem der Film basiert. Weil ich die Idee sehr spannend fand - ich will ja auch schon seit Ewigkeiten "Erebos" lesen - habe ich die lieben Leute von Random House angeschrieben, die mir netterweise ein Leseexemplar zur Verfügung gestellt haben.
Als mein Freund dann entschied, dass wir dieses Wochenende eigentlich nutzen könnten, um ins Kino zu gehen, habe ich das Buch auf meinem Tolino geöffnet und innerhalt von zwei Tagen durchgelesen.
Ohne die Aufmerksamkeit meines Freundes wäre mir dieses Buch aber niemals wirklich aufgefallen. Ich finde das Filmplakat wirklich nicht unbedingt schön, aber es passt eben zur Thematik. So wäre mir das Buch vielleicht auch aufgefallen, weil es eben verfilmt wurde. Das ursprüngliche Cover und auch der Titel sind aber so unscheinbar, dass sie einfach in der Masse der Bücher untergehen. Wenn ich überlege, wie viele Cover im Jugendbuchbereich bei den Thrillern einfach schwarz, weiß und rot sind, dann geht dieses Buch einfach total unter.
Die Autorin bedient sich natürlich einiger ganz typischer Szenarien aus dem Jugendbuchbereich. Vee ist natürlich das schüchterne, unscheinbare Mädchen, das immer im Schatten ihrer besten Freundin steht. Sie liebt seit ewigen Zeiten den tollsten Jungen der Schule, der tatsächlich auch sehr nett zu ihr ist. Es kommt, wie es kommen muss. Matthew interessiert sich gar nicht für Vee, sondern für deren Freundin. Tief getroffen entschließt sich Vee an diesem seltsamen Spiel teilzunehmen, indem sie etwas unvorhergesehenes tut, denn vielleicht wird sie dann endlich nicht mehr im Schatten stehen.
Dadurch kommt eine rasante Folge von Ereignissen in Gang, die man aus der Ich-Perspektive von Vee verfolgen kann. Immer wieder schafft das Spiel sie mit exklusiven Preisen zu locken und obwohl sie sich fragt, woher die Spielmacher all die Dinge über sie wissen, lässt sie sich von dem Rausch der Aufmerksamkeit und dem süßen Jungen, der mit ihr spielt, mitreißen.
Es fehlt natürlich nicht an der Liebesgeschichte und einiges wirkt etwas konstruiert in diesem Buch, doch tatsächlich schafft die Autorin es, ihre Kapitel so zu beenden, dass man als Leser gar nicht anders kann, als direkt weiter zu lesen. Meist sind die Kapitel nicht sonderlich lang und so setzte bei mir mal wieder das Gefühl ein, dass ein paar Seiten noch gehen. Und schwupps war das Buch durchgelesen. Die Sprache der Charaktere wirkt realistisch und auch die Entwicklung, die Vee durchmacht hat mich schließlich doch überzeugt. Es ist schließlich einfach zu behaupten, dass man sich nie auf so etwas einlassen würde, aber man weiß ja nicht, womit man selbst geködert werden würde.
Den Film fand ich ebenfalls sehr unterhaltsam, allerdings hat er mit dem Buch nicht mehr gemeinsam, als die Namen der Protagonisten. Sogar der Handlungsort und der Name des Spiels wurden vollkommen verändert. Persönlich finde ich das etwas schade, weil es so eine ganz andere Geschichte wurde und Vee und Ian aus anderen Motiven heraus gehandelt haben, unterhalten hat er mich aber dennoch.

Die letztlich gute Entwicklung und das Ende, indem die Protagonisten sehr realistisch handeln, haben mich am Ende überzeugt und entsprechend hat sich dieser Thriller solide vier Blümchen verdient. Und immerhin kann man nach dem Film das Buch tatsächlich auch noch lesen, ohne zu wissen, was genau passieren wird.


Aussehen: ♥♥♥
 Spannung: ♥♥♥♥♥
 Schlüssigkeit: ♥♥♥♥
 Emotionale Tiefe: ♥♥♥
 Schreibstil: ♥♥♥♥

Comicrezension - Alice Matheson: Tag Z




 Titel: Tag Z 
 Reihe: Alice Matheson #1
 Autor: Jean-Luc Istin
 Illustrator: Philippe Vandaële
 Verlag: Splitter Verlag
 Seitenzahl: 48 Seiten
 Preis: 14,80€








Alice Matheson arbeitet als Krankenschwester in einem großen Krankenhaus. Sie hätte sicherlich auch das Zeug zur Ärztin, aber sie nutzt ihre Intelligenz und ihre Entschlossenheit lieber für etwas anderes: sie tötet. Als "Todesengel" sucht sie sich unter den sterbenskranken Patienten ihres Krankenhauses jene aus, bei deren plötzlichem Ableben aufgrund ihrer Krankheit niemand Verdacht schöpfen würde. Doch was, wenn die Toten mit einem mal wieder aufstehen? London steht am Beginn einer Epidemie, die aus Toten Zombies macht und sie beginnt genau jetzt in Alices Krankenhaus. Jetzt muss sie sich nicht nur vor ihren Kollegen und der Polizei in acht nehmen, die ihr auf die Schliche kommen könnten, jetzt muss sie vor allen Dingen eines: am Leben bleiben.

Manch einer findet vielleicht, dass das Zombie-Genre mittlerweile überreizt ist und auch ich, die ich eigentlich ein Fan des ganzen bin, lese oder gucke bei weitem nicht mehr jede Veröffentlichung aus diesem Bereich an. Aber Istins Geschichte um die Krankenschwester Alice Matheson beginnt mit einem interessanten, neuen Blickwinkel: dem einer Serienmörderin. Ausgelegt auf insgesamt sechs Bände beginnt die Geschichte damit, wie Alice eine der todkranken Patientinnen mit einer Überdosis umbringt. Als sie plötzlich wieder aufsteht, fürchtet Alice zunächst sich in der Dosis verkalkuliert zu haben, aber von der Frau, die gegen eine tödliche Krankheit gekämpft hat, ist nicht mehr viel übrig. Viel mehr steht ein reißendes Tier auf zwei Beinen vor ihr. Es ist der Beginn einer rasch um sich greifenden Zombie-Epidemie, die ihr Zentrum in besagtem Krankenhaus hat.
Natürlich glaubt zunächst niemand an "Zombies". Die Betroffenen werden in Quarantäne genommen, untersucht, Tests an ihnen durchgeführt. Man geht von einer Krankheit aus, etwas wie Tollwut vielleicht. Doch auch diese Tests und Untersuchungen erweisen sich als lebensgefährliche Drahtseilakte.

Wenn man die dem ganzen Comic voran gestellten Charakter-Kurzbeschreibungen liest, hat man erstmal den Eindruck in eine Krankenhaus-Soap a lá Grey's Anatomy zu geraten. Ärzte und Schwestern, die auf diese oder jene Weise miteinander verbandelt sind oder eben auch nicht. Und tatsächlich ist es ein bisschen wie eine Krankenhausserie, in der plötzlich Zombies auftauchen. Grey's Anatomy meets The Walkding Dead, gewürzt mit einem guten Schuss Serienkiller-Charme. Besonders gut gefallen hat mir hierbei Vandaëles Zeichenstil, mit dem er die Geschichte stimmungsvoll rüber gebracht hat. Ein wirklich gelungener Auftakt, ich kann Band 2 kaum erwarten.



Aussehen: ♥♥♥♥♥
 Charaktere: ♥♥♥♥♥
 Spannung: ♥♥♥♥♥
 Schlüssigkeit: ♥♥♥♥





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