BR - Luana Lewis - Lügenmädchen




 Titel: Lügenmädchen
 Reihe: -
 Autor: Luana Lewis
 Genre: Psychothriller
 Verlag: Goldmann
 ISBN: 978-3442313846
 Seitenzahl: 320 Seiten
 Preis: 14,99€

Vielen Dank an den Goldmann Verlag, das Randomhouse Bloggerportal und die zuständige Pressereferentin Katrin Cinque für dieses Rezensionsexemplar!



Stella lebt völlig zurückgezogen in einem luxuriösen, einsam gelegenen Haus in der Nähe von London. Sie hat es kaum verlassen, seit sie nach einem traumatischen Ereignis an Panikattacken leidet. Eines kalten Winterabends steht überraschend ein völlig durchgefrorenes junges Mädchen vor ihrer Tür und bittet um Einlass. Alles in Stella sträubt sich, aber die Gestalt macht einen so hilflosen Eindruck, dass sie schließlich widerwillig die Tür öffnet. Sie bereut es schnell, denn von dem Mädchen scheint eine merkwürdige Bedrohung auszugehen. Und dann beginnt Blue, Geschichten zu erzählen, die Stella zutiefst verstören. Ist das Mädchen eine Psychopathin? Oder sagt sie gar die Wahrheit? Stella weiß nicht mehr, was sie glauben soll, sie weiß nur eines: dass sie entsetzliche Angst hat.

Der Klappentext des Buches in Kombination mit dem Titel und der Einordnung als Psychothriller versprach eine spannende Geschichte mit bösen Geheimnissen.Die Geschichte wird in drei Handlungssträngen erzählt, die sich immer wieder in gleichbleibender Reihenfolge abwechseln. Zuerst ist da das aktuelle Geschehen in Stellas Haus außerhalb von London, wo Blue so plötzlich in ihre abgeschottete Welt eindringt. Dann gibt es die Kapitel, die in Stellas Vergangenheit spielen und letztlich Aufschluss darüber geben, wie es die Frau in das große Haus, abgeschieden vom Ausleben, befördert hat und zuletzt noch eine Therapie, die immer mit einer Sitzung jeweils erzählt wird und in der zu Beginn nicht klar ist, wer der Therapeut ist und wer die Patientin, doch auch das wird im Verlauf der Handlung aufgeklärt, lässt sich aber auch recht schnell erahnen.
Aus diesem Prinzip ließe sich ganz sicher eine spannende Geschichte spannen, die auch eine Menge Höhepunkte haben könnte, doch mir persönlich fehlte gerade am Anfang sehr die Spannung. Es dauerte einfach sehr lang, bis sich alles entfaltet hat und die Steine ins Rollen kamen. Dadurch habe ich zwischenzeitlich wirklich Probleme gehabt der Handlung noch mit Aufmerksamkeit zu folgen.
Luana Lewis hat sich eine kleine Gruppe von Personen ausgedacht für ihren Thriller, was an sich nicht schlecht ist, doch irgendwie fehlte mir bei diesen wenigen Charakteren dann auch etwas die Tiefe. Stellas Geschichte wurde zwar erzählt, doch dass sich der Bruch mit ihrem Polizistenfreund, dann erst so spät aufklärte, war für mich eher nervig, als irgendwie spannungserzeugend. Gleiches gilt auch für die Gründe der Ehe von Dr. Fisher mit Stella. Es wirkte beim Lesen recht zusammengepuzzelt, aber nicht wirklich konsequent und spannend.
Der Schreibstil war zur Geschichte passend und wirkte nicht erzwungen, außerdem waren die Kapitel in einer schönen Länge, so dass es leicht war noch eben ein Kapitel weiter zu lesen, was mir ja immer recht wichtig ist.

Insgesamt war die Geschichte gut erdacht und auch logisch erklärt, allerdings auch sehr vorhersehbar und wenig spannungserzeugend. Von einem Thriller hatte ich mir mehr erwartet, als das, was ich letztlich bekommen habe, weshalb es Lügenmädchen auf solide drei Blümchen schafft.
Aussehen: ♥♥♥♥
 Charaktere: ♥♥♥
 Spannung: ♥♥
 Schlüssigkeit: ♥♥♥♥
 Emotionale Tiefe: ♥♥
 Schreibstil: ♥♥♥♥




Gemeinsam Lesen #31 - Dein letztes Solo


 veranstaltet von: Weltenwanderer & Schlunzenbücher


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?



"Dein letztes Solo" vonSona Charaipotra und Dhonielle Clayton
Seite 259


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Ich bleibe nach dem Training im Übungsraum.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, Zitat, was immer du willst!)
Es steht Thriller drauf und auch wenn es vom Schreibstil her wohl eher ein Jugendbuch ist, hatte ich mir doch bis hierher etwas mehr erwartet. Die Geschichte wird aus der Sicht dreier Mädchen immer abwechselnd beschrieben, was an sich gut ist, weil man so nicht gleich alles auf einmal erfährt, aber sie dümpelt doch sehr vor sich hin und baut nur sehr wenig Spannung auf, die meist zu schnell wieder zerstört wird.
Das Buch liest sich zwar schnell und die Kapitel haben auch eine angenehme Länge, aber Bette, Gigi und June reißen mich nicht so sehr mit, wie ich gehofft hatte. Dazu kommen die ganzen Ballett-Begriffe, die man als Laie nicht versteht. Sie halten einen nicht vom Gesamtverständnis der Handlung ab, aber wirken manchmal etwas seltsam gestelzt in dem sonst eher einfachen Schreibstil. Aber vielleicht entwickelt sich ja noch eine super spannende Wendung. Auf jeden Fall hoffe ich noch, dass sich die Ereignisse weiter aufklären, die im Prolog erwähnt werden und bis jetzt immer nur am Rande mal weiter ausgeführt wurden.

4. Gibt es Bücher, auf die du theoretisch neugierig bist, die du aber aus einem Grundsatz heraus nicht liest, weil sie z.B. von einem Autor geschrieben sind, den du nicht magst oder weil sie in einem Verlag erschienen sind von dem du nicht überzeugt bist?
Also eigentlich lasse ich mich da nicht abschrecken. Verlage, die mich nicht überzeugen, habe ich eigentlich nicht. Ich muss auch zugeben, dass ich nur selten drauf achte, in welchem Verlag ein Buch erschienen ist. Was mich immer etwas abschreckt sind kitschige Cover oder halt bestimmte Genres, die sich dann meist auch gleich an Selbigem erkennen lassen.
Sonst gibt es halt Autoren die ich meide, weil ich ein Buch von ihnen schlecht fand. So zum Beispiel E. L James. Von ihr würde ich nach dem ersten Shades of Grey Teil nichts mehr lesen, einfach weil mir ihre Art zu schreiben nicht gefallen hat. Manchen Autoren gebe ich dann aber auch sogar noch eine Chance. Mein erster Stephen King, den ich gelesen habe, war nicht mein Fall, aber weil eine gute Freundin seine Bücher mag, habe ich dann doch weitere gelesen und nun ein ganz anderes Bild.
Scheinbar bin ich also in dieser Hinsicht nicht wirklich voreingenommen, sondern bilde mir lieber eine Meinung aufgrund der Bücher und lasse mich nicht vorher schon abschrecken.

Wie ist es bei euch? Gibt es Autoren oder Verlage, die ihr meidet, obwohl es da Veröffentlichungen gibt, die euch interessieren? Hat das einen bestimmten Grund?

Liebe Grüße







Cover Monday #23 - Das Mädchen mit den blauen Augen


Eine Aktion von The emotional Life of Books

Diese Woche hab ich mich für ein Buch von meinem Bücherei-SuB entschieden, das ich auf jeden Fall noch lesen möchte, bevor die Frist abläuft und ich es wieder hergeben muss. Es gefällt mir einfach total gut.


"Das Mädchen mit den blauen Augen" von Michel Bussi

Ein Flugzeugabsturz nur ein namenloses Baby überlebt. 1980. In der Vorweihnachtsnacht kommt es im verschneiten Jura zu einem tragischen Unfall: Ein Flugzeugabsturz, den allein ein kleines Baby überlebt. Doch auf der Passagierliste sind zwei Säuglinge vermerkt, beide Mädchen, beide drei Monate alt. Welches der Babys wurde gerettet? In einer Zeit, in der es noch keine DNA-Tests gibt, ist dies kaum mit Sicherheit nachzuweisen. In einem aufwühlenden Sorgerechtsprozess, den die Großeltern beider Familien führen, fällt trotz letzter Zweifel schließlich ein Urteil: Emilie Vitral hat überlebt, nicht Lyse-Rose de Carville. Achtzehn Jahre später entdeckt ein Privatdetektiv den Schlüssel zur Wahrheit, kurz darauf wird er tot aufgefunden. Zuvor aber hat er Emilie seine Aufzeichnungen zukommen lassen, die das Leben der jungen Frau von Grund auf verändern. 

Ich hab bei Meggies letztem Cover Monday gelesen, dass viele von euch Menschen auf dem Cover nicht mögen, aber ich mag so stilvoll inszenierte Frauen- oder Mädchenbilder, auf denen man das Gesicht nicht ganz erkennen kann oder sie abgewandt stehen - weil sie so jeder sein können. Das hier hat mich jedenfalls so gereizt, dass ich es in die Hand genommen hab und der Klappentext hat mich dann endgültig überzeugt. Ich freu mich schon drauf :) 
Wie findet ihr es?

Liebe Grüße

BR - Catherine Mckenzie - Letzte Nacht




 Titel: Letzte Nacht
 Reihe: -
 Autor: Catherine Mckenzie
 Genre: Roman
 Verlag: Heyne
 Seitenzahl: 415 Seiten
 Preis: 12,99€

Vielen Dank an den Heyne Verlag, das Randomhouse Bloggerportal und die zuständige Pressereferentin Irmi Keis für dieses Rezensionsexemplar!




Alle wollen mich umarmen, doch das Gefühl von ihrer Haut auf meiner und die Worte, die sie mir ins Ohr flüstern, machen alles nur schlimmer.

Claire ist wütend auf ihren Mann Jeff, der schon wieder Überstunden schiebt, statt zum Abendessen bei ihr und ihrem Sohn zu sein. Sein Handy ist aus, im Büro geht er nicht ran. Dann passiert plötzlich das, wovor sich jede Frau fürchtet: es steht ein Polizeiwagen vor ihrer Tür. Es tue den Beamten sehr Leid, aber Jeff habe einen Verkehrsunfall gehabt und sei gestorben.
Claire fällt in ein Loch der Trauer, in dem sie sich trotzdem um ihren Sohn Seth kümmern muss, in dem sie mit ihrer überfürsorglichen Familie und wohlmeinenden Freunden umgehen und vor allen Dingen die Beerdigung arrangieren muss. Aber auch mit Jeffs Familie muss sie sich auseinandersetzen - sein Bruder Tim, ihr Ex-Freund, reist extra aus Australien an. Und dann ist da noch Tish Underhill, eine Arbeitskollegin von Jeff, die auf der Beerdigung völlig unverhältnismäßig aufgelöst und am Ende wirkt. Wer ist Tish und weshalb war ihr Jeff so wichtig? In Claire beginnt ein Verdacht aufzukeimen, der alle Erinnerungen an Jeff zu vergiften droht.

Eine Frau verliert durch einen tragischen Unfall ihren Mann, den Vater ihres Sohnes. Schlimm genug. Aber wenn dann noch eine Arbeitskollegin, die ihres Wissens nach keinen besonders engen Kontakt zu ihrem Mann hatte, auf der Beerdigung übermäßig emotional bis zum Zusammenbruch reagiert... Der Klappentext spricht von einem Versprechen, das Tish und Jeff sich kurz vor seinem Tod gegeben haben. Aber was könnte dieses Versprechen gewesen sein? Die Thematik und dieses geheimnisvolle Versprechen haben mich gleich angezogen. Die Geschichte wird aus der Sicht aller drei Beteiligten dieses merkwürdigen Konstrukts erzählt. Es gibt Kapitel aus Claires Sicht, aus Tishs und auch aus Jeffs - was mich sehr überrascht hat, immerhin stirbt er quasi gleich zu Anfang. Aber nach und nach bringen diese drei Blickwinkel Licht in die Geschichte von Claire und Jeff. Wie sie sich kennen gelernt haben, wie sein Bruder Tim mit drin hängt, wann und wie er auf Tish getroffen ist. Auch ermöglichen diese unterschiedlichen Erzählperspektiven auch eine sehr schöne, tiefere Charakterisierung der einzelnen Figuren. Man lernt Tish und Jeff und auch Claire gut kennen und kann verstehen und nachfühlen was sie antreibt. Das ist Catherine Mckenzie wirklich gelungen. Außerdem merkt man, wie viele Gedanken sie sich um ihre Figuren und deren Geschichte und Zusammenhänge gemacht hat, allein schon daran, wie Jeffs Bruder Tim als Claires Ex-Freund ins Spiel kommt.
Dennoch muss ich sagen, dass ich mich mit keinem der drei abschließend und vollständig hätte identifizieren können. Catherine Mckenzie schreibt schön und nachvollziehbar, aber so richtig unter die Haut gegangen ist die Geschichte bei mir nicht. Trotzdem war vor allen Dingen die Frage, was denn nun wirklich zwischen Tish und Jeff ist oder nicht ist, etwas gewesen, was mich das Buch immer wieder zur Hand nehmen, die Handlung immer weiter hat verfolgen lassen. Bis ganz zum Schluss bleibt es nämlich offen - und irgendwie will man als Leser dann doch wie Claire einfach Gewissheit haben. War da was oder war da nichts?

Ich verrate natürlich nichts! Aber ich spreche durchaus eine Leseempfehlung aus. Leicht und flüssig zu lesen, trotz der schwierigen Thematik, aber nicht gerade das, was man an einem fröhlichen Tag mit an den Strand mit. Von mir gibt es insgesamt vier Blümchen für "Letzte Nacht".

Aussehen: ♥♥♥♥
 Charaktere: ♥♥♥♥
 Spannung: ♥♥♥♥
 Schlüssigkeit: ♥♥♥♥
 Emotionale Tiefe: ♥♥♥♥
 Schreibstil: ♥♥♥♥




TTT - Top Ten Thursday # 21


Das Thema dieser Woche lautet:


10 Bücher, die diesen Sommer lesen willst

Ich hab schon ein paar Posts durchgestöbert und bin ganz froh, dass ich noch niemanden gefunden habe, der wirkliche Sommer Urlaubs Bücher mit dabei hat. Mit sowas könnte ich nämlich auch nicht wirklich aufwarten, aber ich leg einfach mal los :)

  





 Der Job auf der Perlenfarm mitten im türkisblauen Pazifik scheint perfekt - bis Hannah eines Tages im Dschungel der Vulkaninsel auf einen verlassenen Bunker stößt. Und dort jene mysteriösen Worte aus dem Tagebuch ihrer leiblichen Mutter entdeckt, die sie bis in ihre Träume verfolgen: Mete bab ou alatranp - Prepare for what is coming!







 



Sebastian von Eschburg verliert als Kind durch den Selbstmord seines Vaters den Halt. Er versucht sich durch die Kunst zu retten. Er zeigt mit seinen Fotografien und Videoinstallationen, dass Wirklichkeit und Wahrheit verschiedene Dinge sind. Es geht um Schönheit, Sex und die Einsamkeit des Menschen. Als Eschburg vorgeworfen wird, eine junge Frau getötet zu haben, übernimmt Konrad Biegler die Verteidigung. Der alte Anwalt versucht dem Künstler zu helfen und damit sich selbst. 





Was tust du, wenn deine Mordfantasien Wirklichkeit werden? Ihre Gedanken sind mörderisch, ihre eigene Angst davor unaussprechlich: Nach einem Schicksalsschlag erkrankt Marie an aggressiven Zwangsgedanken, betrachtet sich als Gefahr für sich selbst und andere. Monatelang kämpft sie gegen die grausamen Mordfantasien an, die wie Kobolde durch ihren Kopf spuken, ständig verbunden mit der Panik, sie könne diese furchtbar realen Fantasien eines Tages nicht mehr kontrollieren und in die Tat umsetzen. Und dieser Tag kommt, als Marie neben ihrem toten Freund erwacht, der mit einem Messer auf grausamste Weise niedergemetzelt wurde. Am Ende eines Gerichtsprozesses wird sie aufgrund ihrer Schuldunfähigkeit zum Maßregelvollzug in der forensischen Psychiatrie verurteilt. Dort sucht Marie verzweifelt nach Erinnerungen an die Mordnacht, denn für Marie selbst sind die Geschehnisse wie ausgelöscht. Nur ihr Arzt Jan scheint sie zu verstehen und ihr helfen zu wollen. Aber schon bald wächst in Marie der Verdacht, dass in Wahrheit vielleicht nichts so gewesen ist, wie es scheint …

 



Die 17-jährige Sky ist starken Gefühlen bisher aus dem Weg gegangen. Wenn sie einem Jungen begegnet, verspürt sie normalerweise keinerlei Anziehung, kein Kribbeln im Bauch. Im Gegenteil. Sie fühlt sich taub. Bis sie auf Dean Holder trifft, der ihre Hormone tanzen lässt. Es knistert heftig zwischen den beiden und der Beginn einer großen Liebe deutet sich an. Doch dann tun sich Abgründe aus der Vergangenheit auf, die tiefer und dunkler sind, als Sky sich vorstellen kann. 






 




Jubilee hat den perfekten Freund. Sie ahnt nicht, dass sie ihn in dieser Nacht verlieren wird – weil sie sich Hals über Kopf in einen Fremden verliebt. Manchmal vergisst Tobin völlig, dass der Herzog eigentlich ein Mädchen ist. Bis zu jenem magischen Moment im Schnee. Addie würde alles dafür geben, wenn Jeff ihr verzeihen könnte. Dabei ist er ihr längst viel näher als sie denkt .






 




Schottland, 1945: Die englische Krankenschwester Claire Randall ist in den zweiten Flitterwochen, als sie neugierig einen alten Steinkreis betritt und darin auf einmal ohnmächtig wird. Als sie wieder zu sich kommt, befindet sie sich im Jahr 1743 und ist von jetzt auf gleich eine Fremde, ein "Outlander".…








 



Sie war sieben, als sie in die kalte Nacht hinauslief und sich versteckte. Als ihre Mutter und ihre beiden Schwestern umgebracht wurden. Als ihre Zeugenaussage ihren Bruder für immer hinter Gitter brachte. Jetzt, 25 Jahre später, muss Libby Day noch einmal ihre Vergangenheit aufrollen: Was hat sie in der verhängnisvollen Nacht wirklich gesehen? 








 


Katy und Daemon kommen sich endlich näher. Alles scheint perfekt zu sein, doch es ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Plötzlich steht Blake wieder vor der Tür und bittet sie um Hilfe. Katy ist sich nicht sicher, ob sie ihm trauen kann, aber um ihre Freunde zu retten, würde sie alles tun selbst ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen. Was sie noch nicht weiß: Blakes Plan wird die Wahrheit über die Lux endlich in greifbare Nähe rücken. Doch er wird Katy auch weiter von Daemon entfernen, als sie es für möglich hält.




 


April ist fort. Seit Wochen kämpft sie in einer Klinik gegen ihre Magersucht an. Und seit Wochen antwortet sie nicht auf die Briefe, die ihre Schwester Phoebe ihr schreibt. Wann wird April endlich wieder nach Hause kommen? Warum antwortet sie ihr nicht? Phoebe hat tausend Fragen. Doch ihre Eltern schweigen hilflos und geben Phoebe keine Möglichkeit, zu begreifen, was ihrer Schwester fehlt. Aber sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und so schreibt sie ihr Briefe. Wort für Wort in die Stille hinein, die April hinterlassen hat. 






 

Eine Geschichte voller Liebe und Weisheit: Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben.




Was lest ihr denn so im Sommer? Eher die typischen Strandbücher oder kommt das bei euch gar nicht auf die Jahreszeit an?

Liebe Grüße!



Zitat #10 - Kindeswohl

Ein ganzes Berufsleben hatte sie über diesen Raufhändeln verbracht, erst beratend, später richtend, hatte sich in privaten Gesprächen von oben herab über die Boshaftigkeit und Lächerlichkeit von Scheidungspaaren mokiert, und jetzt war sie selbst da unten und schwamm mit im deprimierenden Strom.
("Kindeswohl" von Ian McEwan, Seite 57)

Gemeinsam Lesen # 30 - Kindeswohl


 veranstaltet von: Weltenwanderer & Schlunzenbücher


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?




"Kindeswohl" von Ian McEwan
Seite 121


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Religionen, moralische Prinzipien, auch ihre eigenen, waren wie Gipfel in einem dichtgefügten Gebirgszug, aus großer Entfernung gesehen: keiner eindeutig höher, wichtiger, wahrer als die anderen.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, Zitat, was immer du willst!)
Es ist mal wieder eine dieser "wohlgemeinten Broschüren", wie Meggies Freund Bücher mit nicht einmal oder nur knapp 200 Seiten nennt, aber eine von denen, die mich einfach schon lange reizen. Im Prinzip seit "Kindeswohl" rausgekommen ist. Das Buch geht unglaublich gut in der Bücherei, ist praktisch ständig vorgemerkt und ich hab mich da einfach mal eingereiht, in die Reihe der Vormerker. 

Und bis jetzt bin ich auch ganz zufrieden. Es geht viel um das Privatleben und die scheiternde Ehe der Richterin Fiona Maye, aber was mich eigentlich gereizt hat an der Geschichte ist auch endlich ins Rollen gekommen. Fiona muss nämlich darüber urteilen, ob sie einem am Leukämie erkranten 17-jährigen per gerichtlicher Anordnung Bluttransfusionen geben lassen soll, obwohl das gegen seinen Glauben und den seiner Eltern verstößt. Religion und Glaube, diese Überzeugung selbst bis in den Tod, hat in heutiger Zeit immer einen merkwürdigen Beigeschmack, weil es für viele von uns nicht mehr selbstverständlich ist bzw. in einigen Glaubensrichtungen auch stark missbraucht wird. Dennoch hat Adam, der Junge, der sich bei mir gerade im Gespräch mit Fiona befindet, etwas so faszinierend überzeugtes und unschuldiges an sich... dass ich einfach noch nicht absehen kann, wo Fionas Entscheidung hinlaufen wird und einfach unheimlich gespannt bin!

4. Was macht für euch eine gute Rezension aus? Was darf in keiner Rezi fehlen und was sollte auf keinen Fall rein?
Was ich immer ganz schön finde ist, wenn eine Rezension tatsächlich nochmal mit einer kleinen Zusammenfassung des Plots in den Worten des Rezensenten beginnt. Klar, wir können alle den Klappentext lesen, aber oftmals sind Klappentexte so gewählt, dass sie gar nicht den Kern einer Geschichte berühren finde ich - und jemand, der das Buch schon gelesen hat, kann meiner Meinung nach einen viel fundierteren Umriss der Geschichte geben.

Es darf gerne gesagt werden das Buch fand er oder sie gut oder schlecht, aber es muss bitte immer auch begründet sein. "Ich mochte den Namen der Protagonistin nicht, deswegen war das ganze Buch kacke" find ich halt nicht sehr hilfreich.
Was ich nicht so mag ist, wenn auf Biegen und Brechen ALLE Punkte abgehandelt werden müssen. Es gibt nicht immer zu allen Aspekten bei jedem Buch was zu sagen, bei manchen sind einige Aspekte eben nicht zwingend erwähnenswert und das les ich dann auch nicht so gern. Mir ist wichtig, dass herausgestellt wird was positiv und was negativ aufgefallen ist - natürlich ohne Spoiler!
Lange Cover-Beschreibungen mag ich auch nicht, denn die meisten Rezensenten fügen ein Bild zu ihrer Rezension hinzu und dann kann ich es auch einfach sehen ;)

Wie sieht das bei euch aus? Was sind No-Gos? Was sind Must-Haves?

Liebe Grüße







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