Erinnerung an das Geburtstagsgewinnspiel

Hallo ihr Lieben!

In genau einer Woche ist es so weit und Licentia Poeticae feiert seinen ersten Geburtstag. Das hier ist eine kleine Erinnerung daran, dass wir aus diesem Anlass ein kleines Gewinnspiel veranstalten.

Noch einmal zur Erinnerung - zu gewinnen gibt es folgende beiden Bücher:

"Spooky Little Girl" von Laurie Nataro
 Lucy hat nach der geplatzten Hochzeit mit ihrem Verlobten Martin wirklich eine Pechsträhne: Sie läuft vor einen Bus – und erwacht im näheren Jenseits. Und zwar in einer Geisterschule, wo unglücklich Verstorbene lernen, was es heißt, etwas spooky zu sein. Wie wird man eine erfolgreiche Seele und erfüllt seine letzte Mission? Lucy gibt sich alle Mühe, ein guter Geist zu sein, denn ansonsten müsste sie die Ewigkeit in ihrem alten Zuhause verbringen. Wo ihr (Ex-)Verlobter offensichtlich bereits nach einem Ersatz für sie sucht. Himmel, was ist eigentlich mit ihrem Leben passiert? Und warum, zum Teufel, scheint sie trotz ihres tragischen Unfalls eigentlich niemand zu vermissen?


"Der Stalker" von Tania Carver
Suzanne Perry träumt, jemand ist in ihrem Schlafzimmer und berührt sie. Morgens findet sie ein Foto von sich, schlafend im Bett. Darunter die Worte: "Ich wache über Dich." Suzanne ist geschockt, doch die Polizei findet keine Spur von dem Stalker. Dann beginnt eine Mordserie an jungen Frauen. Polizei-Profilerin Marina ermittelt - und begegnet ihren schlimmsten Ängsten.






Was zu tun ist um an eines der beiden Bücher zu kommen könnt ihr
 nochmal nachlesen :)

Wir würden uns über noch ein bisschen Beteiligung freuen!

Liebe Grüße
Meggie & Ivy 

BR - James Kimmel - Was danach geschah








Taschenbuch
Erschienen am: 14. Dezember 2012
Verlag: ullstein
ISBN: 978-3548284835
Seitenzahl: 445
Preis: 9,99€
>> LESEPROBE <<







Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an den Ullstein Verlag und vorablesen.de, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben!


Inhalt:
Die Anwältin Brek Cuttler findet sich in einem alten Güterbahnhof wieder, der Schemaja genannt wird, und weiß weder, wie sie hierher gekommen ist, noch, was mit ihr passiert ist. Doch eines steht fest: Brek ist tot. Zunächst muss sie diese Tatsache in einem schmerzhaften Prozess akzeptieren und verarbeiten - und dann muss sie sich auf ihre neue Aufgabe als Präsentatorin anderer Seelen vor dem Jüngsten Gericht vorbereiten. Nach und nach lässt sie sich auf ihre neuen "Mandanten" ein und stellt erstaunt fest, dass viele ihrer Geschichten auf die eine oder andere Weise mit ihrer eigenen verwoben zu sein scheinen. Während Brek versucht herauszufinden, wie viel Gerechtigkeit wirklich in der göttlichen Gerechtigkeit liegt, hilft ihr diese neue Aufgabe dabei, ihr eigenes Leben loszulassen. Und am Ende mehr über sich selbst zu lernen, als sie erwartet hätte.

Zum Buch:
Ich habe mich schon ein bisschen schwer getan, den Inhalt dieses Buches zusammenzufassen, denn so leicht ist er gar nicht zu greifen. Und ich glaube ich tue mich jetzt auch ein bisschen schwer damit, meine Gedanken zu diesem Buch zu beschreiben. Denn auch die sind gar nicht so leicht greifbar.
Das Setting, die Verteidigung der Seelen Verstorbener vor dem Jüngsten Gericht, hat mich von Anfang an gereizt. Was hat der Autor daraus gemacht, hab ich mich gefragt. Wie hat er es umgesetzt?
Leider hab ich schnell feststellen müssen, dass diese Grundidee nicht so im Mittelpunkt des Buches steht, wie ich es mir vorgestellt und vielleicht auch gewünscht hätte. Der eigentliche Mittelpunkt des Buches ist und bleibt Brek. Nicht, dass Brek eine unsympathische Protagonistin wäre. Im Gegenteil. Sie hat als Kind den rechten Arm verloren und trotzdem ihren Weg gemacht, mit allen Höhen und Tiefen. Eine Protagonistin mit Makeln, das hat mir gut gefallen - denn das kriegt auch nicht jeder Autor hin.
Man bleibt als Leser lange, lange im Unklaren, was denn nun eigentlich passiert ist. Aber da geht es einem nicht anders als Brek selbst, die sich auch nicht an ihren Tod erinnert. Wie Brek erlebt man die Geschichten von Menschen wie dem Soldaten Toby Bowles oder der Verlegerin Amina Rabun und stellt dieselben erstaunlichen Verflechtungen fest wie Brek es tut. Aber man weiß nicht so recht, wo das ganze hinführen soll. Wie oft habe ich mich gefragt, warum der Autor mir jetzt gerade erzählt wie dieser oder jener vermeintliche Nebencharakter seine Kindheit verbracht hat? Oft. Zum einen hat das wie gesagt den Effekt, dass man ganz gut mit Brek mitfühlen kann, die ja schließlich auch keine Ahnung hat, aber gleichzeitig nimmt es einem doch das ein oder andere Mal die Lust am Lesen. Man möchte als Leser eben nicht völlig im Dunkeln stehen gelassen werden. Richtiges Mitfiebern hat sich bei mir leider zu keinem Zeitpunkt eingestellt und manchmal war ich versucht, ein paar Seiten einfach zu überblättern, obwohl der Schreibstil eigentlich recht ansprechend ist. Ich glaube nicht, dass ich etwas Wesentliches verpasst hätte.
Es war abzusehen, dass über dem ganzen Buch eine gewisse Spiritualität und Religiösität schwebt - immerhin geht es um Gott, den Himmel und das Jüngste Gericht. Aber Glaube, Religion und Philosophie sind nicht die einzigen Themen, die immer wieder auftauchen. Ganz groß behandelt werden auch Nationalsozialmus und Antisemitismus. Was das alles mit der amerikanischen Anwältin Brek Cuttler zu tun hat? Nun, natürlich führen alle kleinen Fäden am Ende zum großen roten Faden zusammen, über den ich natürlich nicht mehr verraten will. Dafür muss man das Buch schon selbst lesen.

Fazit:
James Kimmel behandelt eine durchaus gute Idee - das kann ich vor allem rückblickend und nach Auflösung des Buches sagen -, die mich aber leider doch nicht in erwartetem Maße angesprochen hat. Vielleicht war es zu viel Spiritualität für das allererste Buch im Jahr 2013, wer weiß. Trotzdem ist "Was danach geschah" angenehm und gut geschrieben und verdient sicherlich von jedem, der sich auch nur ein bisschen für diese Themen interessiert, eine eigene Chance, gelesen zu werden. Von mir gibt es 3 solide Blümchen für einen durchaus soliden Roman.


Aussehen: ♥♥♥♥
Charaktere: ♥♥♥
Spannung: ♥♥♥
Humor: ♥♥
Schlüssigkeit: ♥♥♥
Originalität: ♥♥♥♥
Emotionale Tiefe: ♥♥♥
Schreibstil: ♥♥♥♥
Umsetzung: ♥♥♥


Meggies Neuzugänge #6

Hallo zusammen.
Heute gibt es vorerst zum letzten Mal einen solchen Post von mir. Die Bücher stammen alle noch aus dem alten Jahr, sind nur erst jetzt von Rebuy geliefert worden. In diesem Monat werde ich nämlich im Zuge einer meiner Challenges überhaupt kein Buch kaufen. Und auch im Februar nur so viel, wie ich in dem Monat auch gelesen habe. Mein SuB liegt jetzt irgendwo bei 150 und da ist es einfach mal angebracht erstmal die ganzen Schätze zu würdigen, die hier noch auf mich warten.
Aber einmal habe ich davor noch richtig zugeschlagen (:



Auf diesem Bild nicht zu sehen, weil ich es vergessen habe dazu zu legen, ist Splendor von  Anna Godbersen. Das Buch habe ich nachträglich noch zu Weihnachten bekommen.

Carolly Erickson - Die Lilie von Versailles. Das Tage Buch der Marie Antoinette
aris, 16. Oktober 1793: In der Nacht, in der die Gefangene Nummer 280 zum Schafott geführt und mit der Guillotine hingerichtet wird, hinterlässt sie in ihrer Zelle ein Tagebuch, das die Geschichte ihres dramatischen Schicksals erzählt: Die hochgeborene, aber einfach erzogene Habsburgerin wird mit fünfzehn Jahren Gemahlin des späteren Louis XVI. und mit neunzehn Jahren Königin von Frankreich. In ihrer Ehe findet sie keine Geborgenheit, der König ist ein exzentrischer Eigenbrötler. Marie Antoinette flüchtet sich in extravagante Feste und Moden und verbirgt ihre Einsamkeit hinter dem Prunk des Hoflebens von Versailles. Zu spät erkennt sie, dass diese Fassade brüchig ist. Ihr heimlicher Geliebter, der schwedische Diplomat Graf Fersen, riskiert sein eigenes Leben,um die königliche Familie zu retten, aber der Versuch, unerkannt in falschen Kleidern aus Frankreich zu entkommen, scheitert. Die folgenden Monate der Gefangenschaft sind eine Zeit grausamer Erniedrigung für Marie Antoinette. Carolly Erickson gelingt es brillant, der berühmten Königin eine Stimme zu verleihen und Hoffnungen, Ängste und Leid der Marie Antoinette lebendig zu schildern. Ein exzellenter historischer Roman über die Zeit der französischen Revolution.

Lesley Downer - Die letzte Konkubine
Die Suche einer mutigen Frau nach Liebe in einer freieren Welt Sachi ist elf, als sich ihr Leben für immer verändert. Das Mädchen mit der weißen Haut und den tiefgrünen Augen wird als Dienerin in den Palast des Shogun befohlen. Künftig lebt sie in der abgeschlossenen Welt des Frauenpalastes. Mit ihrer ungestümen Lebendigkeit erobert Sachi schließlich das Herz des jungen Shogun und steigt zu seiner ersten Konkubine auf. Doch die Macht des Herrschers ist bedroht und als eines Tages die kaiserlichen Truppen unerwartet angreifen, gelingt es Sachi in einer waghalsigen Aktion den brennenden Palast zu verlassen … Eine Reise in eine faszinierende, untergegangene Welt!

Kathryn Harrison - Die gebundenen Füße
Shanghai, 1878: Der kleinen May werden im Alter von zwei Jahren die Zehen gebrochen, denn die »Lotusfüße«  sollen nach altem Brauch ihren Heiratswert erhöhen. Aber May lässt sich ihre Eigenständigkeit nicht nehmen – auch nicht als sie ihren Körper verkaufen muss, um zu überleben … Der Beginn einer Reise vom Shanghai des ausgehenden 19. Jahrhunderts über London bis an die Riviera der 1920er Jahre.

Markus Heitz - Die Legenden der Albae. Vernichtender Hass
Die Albae Sinthoras und Caphalor sehen sich beinahe am Ziel ihrer dunklen Pläne: Das Geborgene Land, die Heimat der Zwerge, wird von der Armee aus Trollen, Barbaren und Albae erobert. Die Länder der verhassten Elben sind zum Greifen nahe. Aber bald schon schwindet der Halt unter den Verbündeten, und die Gier siegt über den Gehorsam. Dazu droht Sinthoras und Caphalor neues Unheil. Denn es erscheint ein unerwarteter, bezwungen geglaubter Feind vor dem Reich der Albae – während die besten Krieger im Geborgenen Land kämpfen und die Heimat der Albae dem Gegner nahezu schutzlos ausgeliefert ist …

Steven Erikson - Das Spiel der Götter 1. Die Gärten des Mondes
Für Sergeant Elster war stets klar, dass er dem malazanischen Imperium treu ergeben ist, egal wie schlecht er von seiner Herrscherin behandelt wurde. Auf ihren Befehl begibt er sich in die feindliche Stadt Darujistan, um deren Eroberung vorzubereiten. Doch als er und sein Trupp eintrifft, schwebt bereits die finstere Festung Mondbrut wie eine schützende Hand über der Stadt – und der Plan der Imperatrix zur Vernichtung Mondbruts kann sehr leicht auch Elster und seine Leute mit in den Tod reißen.

Hong Ying - Die Konkubine von Shanghai
Im Jahr 1907 - in China herrscht noch die Qing-Dynastie - wird Cassia, ein armes Waisenmädchen vom Land, von ihrem Onkel an ein berühmtes Bordell verkauft. Obwohl sie dem Schönheitsideal der Zeit widerspricht, wird sie zur Geliebten Meister Changs, des Anführers der gefürchteten Triade von Shanghai. Nach seiner Ermordung bleiben ihr zwei Wege: ein Leben in Demut und Selbstverleugnung, oder eines voller Prunk, Macht und Leidenschaft.

Rebecca Gablé - Das Lächeln der Fortuna
England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...

Christopher W. Gortner - Die Tränen der Königin
Opulent und ergreifend: ein Roman über Johanna, die letzte Königin Spaniens Mit 13 Jahren erlebt Johanna von Kastilien die Vereinigung des Königreichs Spaniens unter ihren Eltern Isabella und Fernando mit. Intelligent, schön, und stolz auf ihre Herkunft kämpft Johanna gegen ihr Schicksal an, als sie als zukünftige Braut des Habsburgers Philip des Schönen auserwählt wird. Aber als sie in Flandern dem attraktiven und sympathischen Prinzen gegenübersteht schlagen ihre Gefühle um. Doch weiß sie noch nicht, dass dieser Mann, nicht nur die größte Liebe ihres Lebens sein wird, sondern auch ihre bitterste Enttäuschung-...

Claudia Ziegler - Die Favoritin des Königs
Der einzige Roman über die wahre Geschichte der Madame Pompadour Versailles 1745: Louis XV. ernennt Madame de Pompadour zu seiner offiziellen Mätresse. Ein Skandal am Königshof – ein Mädchen aus dem Volk gelangt in dieser Position zu Macht und Einfluss! Intrigen, Hass und Demütigungen bestimmen ihr Leben im goldenen Käfig Versailles. Doch sie ist bereit, für die Liebe einen hohen Preis zu bezahlen … • Die Geschichte einer starken Frau: vom Mädchen aus dem Volk zur berühmtesten Mätresse Frankreichs • Ein großer historischer Roman über Macht, Intrigen und die wahre Liebe • Jetzt mit Bonusmaterial: ein Spaziergang durch Paris auf den Spuren von Madame de Pompadour

Und was haltet ihr von den Büchern so? Habt ihr vielleicht selbst etwas davon gelesen?

Ich muss sagen ich war mit dem Zustand ganz zufrieden. Ich habe für acht Bücher bei Rebuy jetzt 22 Euro bezahlt udn da war ja auch noch der Versand dabei. Da kann man absolut nicht mekern. Nur sollte man Geduld haben. Ich hatte die Bücher nach Weihnachten bestellt und sie sind erst heute angekommen. Wobei das vielleicht auch an dem Nachweihnachtschaos liegen kann.

Liebe Grüße
Meggie

Bloggeburtstag & Gewinnspiel

Hallo ihr Lieben.

Nun ist es fast soweit. Der erste Bloggeburtstag von Licentia Poeticae rückt immer näher. Am 20. Januar 2012 habe ich den ersten Eintrag veröffentlicht. Damals war ich noch skeptisch, ob meine Rezensionen überhaupt irgendwen erreichen würden und inzwischen sind wir zu einer wirklich netten Gemeinschaft zusammengewachsen. Trotzdem freue ich mich noch immer wie ein Schneekönig über jedes neue Gesicht, das den Weg auf diese Seite findet.
Über den Sommer hatte ich ein ganz schönes Tief zu verbuchen. Die Uni hatte mir da irgendwie die Motivation zum Lesen und erst Recht zum Rezensieren genommen, doch zum Glück habe ich das Loch überwunden und mir dann auch gleich noch Verstärkung dazu geholt.
Auch Ivy ist jetzt schon eine ganze Weile mit von der Partie und wir beide hoffen, dass wir euch mit unseren Rezensionen hilfreiche Tipps und Einblicke geben und dass ihr euch gern unser Geschwafel hier durchlest.
Als Dankeschön für die Unterstützung und um den Geburtstag auch gebührend zu feiern, hatten wir euch gefragt, ob ihr gerne ein Gewinnspiel hättet. Da das Ergebnis der Umfrage recht deutlich war, haben Ivy und ich uns also auf die Suche nach tollen Neuerscheinungen gemacht, die wir an euch verlosen können.

Ich freue mich also euch nun mitteilen zu können, dass es zwei Gewinner geben wird. Jeder von uns sponsort ein Buch, das wir dann verlosen werden. Die wichtige Frage nun für euch: Was müsst ihr tun und was gibt es überhaupt zu gewinnen?

Die Gewinne

Wir haben zwei nagelneue Bücher ausgesucht, die erst noch erscheinen werden. Und zwar ~Trommelwirbel~

Spooky Little Girl. Ein Geist zum Verlieben von Laurie Notaro.

Lebst du noch oder spukst du schon?

Lucy hat eine richtige Pechsträhne: Erst platzt ihre Hochzeit, dann läuft sie vor einen Bus - und erwacht im näheren Jenseits. Und zwar in einer Geisterschule, in der unglücklich Verstorbene lernen, eine erfolgreiche Seele zu werden. Lucy gibt sich alle Mühe, denn ansonsten müsste sie die Ewigkeit als Geist in ihrem alten Zuhause verbringen. Wo ihr Ex-Verlobter offensichtlich bereits nach einem Ersatz für sie sucht. Himmel, was ist nur mit ihrem Leben passiert? Und warum, zum Teufel, scheint sie eigentlich niemand zu vermissen ...?


Der Stalker von Tania Carver

Suzanne Perry träumt, jemand ist in ihrem Schlafzimmer und berührt sie. Morgens findet sie ein Foto von sich, schlafend im Bett. Darunter die Worte: "Ich wache über Dich." Suzanne ist geschockt, doch die Polizei findet keine Spur von dem Stalker. Dann beginnt eine Mordserie an jungen Frauen. Polizei-Profilerin Marina ermittelt - und begegnet ihren schlimmsten Ängsten.





Was ist zu tun?

Zuerst einmal solltet ihr Leser unseres Blogs sein, da wir uns ja bei denen bedanken wollen, die uns so großartig unterstützen. Dabei gilt auch: Ihr könnt noch Leser werden und dann mitmachen, allerdings wäre es uns dann natürlich lieb, wenn ihr nicht nur via GFC oder Blog-Connect Leser werdet, um ein Buch abzustauben.
Dann solltet ihr uns einen Kommentar unter diesen Beitrag schreiben, in den ihr Folgendes schreibt:

- Den Namen unter dem ihr uns folgt.
- Einen kleinen Beitrag dazu, was ihr für Pläne und vor allem gute Vorsätze für das Jahr 2013 habt. Gibt es irgendwelche Highlights, auf die ihr euch freut, oder etwas, das ihr lieber aus dem Jahr streichen wollt?
- Dann könnt ihr uns natürlich auch mitteilen, ob es etwas gibt, das wir an unserem Blog noch verbessern könnten.

Für diese Aufgaben habt ihr von jetzt bis zum 20.01.2013 um 19 Uhr Zeit. Danach werden wir die Namen in eine Lostrommel werfen und zwei Namen ziehen. Ihr könnt natürlich wenn ihr mögt in eurem Kommentar einen Wunsch äußern, welches Buch ihr lieber hättet, entsprechend landet euer Name in dem passenden Lostopf. Danach sollten uns die Gewinner dann schnellstmöglich ihre Adressen zukommen lassen.

Wir hoffen, dass ihr Spaß an diesem Gewinnspiel haben werdet und euch die Bücher gefallen. Wir wünschen allen viel Erfolg und Glück und wünschen uns ein weiteres so tolles Jahr mit euch allen.
Liebe Grüße
Meggie & Ivy

BR - Antonia Michaelis - Der Märchenerzähler







Gebundene Ausgabe 
Erschienen am: 1. Februar 2011
Verlag: Oetinger
ISBN: 978-3789142895 
Seitenzahl: 446
Preis: 16,95€









Zitat:
"Und der Schnee, der im Winter aufs Dach fiel, fiel leise, leise und deckte das Haus zu, den Lehnstuhl, die Bücher, die Kinderstimmen, deckte Anna und Abel zu, deckte die Parallelwelt zu, und alles war endlich sehr, sehr still."

Inhalt:
Anna Leemann steht kurz vor dem Abitur, als sie das erste Mal bewusst von jemandem Notiz nimmt, der schon seit Ewigkeiten etliche Kurse mit ihr zusammen hat: Abel Tannatek, an der Schule besser bekannt als "der polnische Kurzwarenhändler". Das erste Mal seit er an ihre Schule gekommen ist fragt sie sich: Wer ist dieser Junge, der Drogen verkauft, den Deutsch-Leistungskurs verschläft und mit niemandem etwas zu tun zu haben scheint? Annas Neugier ist geweckt und obwohl Abel sich beständig dagegen wehrt, kann er doch nicht verhindern, dass Anna sich in sein Leben schiebt und Teil davon wird. Anna, die sehr behütet aufgewachsen ist, lernt eine ganz andere Welt kennen. Abel lebt mit seiner sechsjährigen Schwester Micha alleine in einer Plattenbausiedlung, seit ihre Mutter verschwunden ist. Lehrern, Sozialamt und Nachbarn erzählt er, sie sei verreist, damit man ihm Micha nicht wegnimmt, er selbst ist nämlich noch keine 18. All diese Ereignisse und Personen verflechtet er für Micha zu einem fantasievollen Märchen, dem Märchen der kleinen Klippenkönigin, das bald nicht mehr nur Michas, sondern auch Annas Geschichte wird. Doch nicht alle Märchen haben ein gutes Ende - wird der Märchenerzähler Anna zum Verhängnis?

Zum Buch:
Bei "Der Märchenerzähler" handelt es sich wieder einmal um ein Buch, das mir von verschiedenen Seiten aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis empfohlen wurde. Und es ist wieder einmal ein Buch, bei dem ich im Nachhinein wahnsinnig froh bin, mich darauf eingelassen zu haben.
Zu Anfang war ich ein wenig befremdet von der für eine 18-jährige doch etwas weltfremden Protagonistin Anna, aber man kommt als Leser schnell dahinter, dass das beabsichtigt ist. Anna sagt über sich selbst, dass sie in einer Seifenblase lebt, in einer behüteten Familie mit guten Noten und ambitionierten Zukunftsplänen. Auf der anderen Seite steht Abel, dessen Mutter verschwunden ist und der neben dem bevorstehenden Abitur für seine sechsjährige Schwester Micha sorgen muss. Die beiden leben in einer Plattenbausiedlung und Abel dealt mit Drogen, damit sie über die Runden kommen. Der Unterschied zwischen den beiden könnte kaum größer sein.
Entsprechend interessant wird die Geschichte, als diese beiden Welten aufeinander treffen. Anna, die Abel nie vorher bewusst wahr genommen hat, wird durch einen Zufall auf ihn aufmerksam und beginnt sich für die Welt außerhalb ihrer Seifenblase zu interessieren. Abel fasziniert sie, gerade weil er sich so sehr dagegen wehrt, sie in sein Leben einzulassen, weil er so wenig Vertrauen in andere Menschen hat, weil auf seinen Schultern eine solche Last ruht. Es hat mich richtiggehend gefesselt mitzuerleben, wie Abels sorgsam errichteter Schutzwall nach und nach bröckelt, wie Anna immer mehr über diesen Jungen erfährt, der niemandes Freund ist. Zwischen den beiden entspinnt sich ein zartes Band, dessen Entstehung so schön mitzulesen ist, dass man zwischendurch einfach mal nur verklärt seufzen möchte. Aber trotzdem ist es alles andere als kitschig - im Gegenteil! Anna und Abel werden immer wieder Steine in den Weg gelegt, von außen oder von sich selbst. Jedenfalls hat man zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte das Gefühl, das ganze würde sich zu einer Liebesschnulze entwickeln.
Neben der vorsichtigen und zarten Liebesgeschichte baut das Buch aber auch jede Menge Spannung auf. Bereits der Prolog hat bei mir einen merkwürdigen Beigeschmack hinterlassen und ich hatte während des ganzen Lesens genau das im Gefühl, was Abel Anna mehr als einmal sagt: "Das Märchen geht nicht gut aus." Man wartet beständig auf die große Katastrophe, dass das ganze Kartenhaus in sich zusammenfällt, dass alles eskaliert - und atmet dann erleichtert auf, wenn es doch noch nicht so weit ist. Denn man möchte unbedingt, dass es für Anna und Abel weiter geht. Wenn es nach mir ginge, hätte das Buch gut und gerne nochmal so viele Seiten haben können, einfach damit es nicht aufhört.
Mir wurde prophezeit, dass dieses Buch gehörige Nachwehen haben wird. Und tatsächlich war ich nach dem Ende selbst ein bisschen am Ende - "Der Märchenerzähler" gehört zu den Büchern, dir mich zum Weinen gebracht und einfach jede Menge Emotionen aufgewühlt haben.

Fazit:
Abel erzählt seiner Schwester Micha ein Märchen, während man selbst Abels und Annas eigenes Märchen verfolgt, mit ihnen bangt, sich mit ihnen freut, mit ihnen leidet. Es ist ein Buch, das nachdenklich macht. Eines, das nachhallt. Eines, das man nicht bis zum nächsten Monat schon wieder vergessen hat.
Fünf Blümchen für Antonia Michaelis' wirklich tollen Roman - und natürlich eine absolute Leseempfehlung!


Aussehen: ♥♥♥♥♥
Charaktere: ♥♥♥♥
Spannung: ♥♥♥♥
Humor: ♥♥♥
Schlüssigkeit: ♥♥♥♥♥
Originalität: ♥♥♥♥♥
Emotionale Tiefe: ♥♥♥♥♥
Schreibstil: ♥♥♥♥♥
Umsetzung: ♥♥♥♥♥


BR - Simon Borowiak - Du sollst eventuell nicht töten








Fest Gebunden
Erschienen am: 01.10.2012
Verlag: Knaus
ISBN: 978-3813505108
Seitenanzahl: 224 
Preis: 14,99 €








Zitat:
"Es war wie bei der stillen Post, nur nicht so unverfänglich wie auf einem Kindergeburtstag, wo aus "Sebastian frisst immer Torte" am Ende "Der Hahn findet keine Worte" wurde. Hier bei den Lövenichs gab man PARTY ein, und nach einer Runde kam TOTSCHLAG wieder raus. Oder INZEST oder MEUCHELMORD." (S. 157f.)

Inhalt:
Wie verwandelt man einen verpfuschten Totschlag in einen perfekten Mord? Neues Heim, neues Glück? Als Schlomo, der Hypochonder mit dem scharfen Blick, und Mendelssohn, sein blinder Freund mit dem Fledermaus-Radar, ihr neues Domizil in einer vornehmen Hamburger Villengegend beziehen, sind beide ganz verzückt von ihren Nachbarn. Und in der Tat: Ritchie, Laura, Katharina und das sehr, sehr hübsche Nesthäkchen Marvie erweisen sich als blitzgescheites Geschwisterquartett. Dumm nur: ein wurstförmiger, mit einem knödelnden Bass und unerschütterlichem Sendungsbewusstsein gesegneter Theaterarsch stört Schlomos zartes Werben um Marvies Gunst. Er ist ihr Freund, und auf einmal ist er tot. Da muss man sich zu helfen wissen.

Zum Buch:
An diesem Buch hat mich der Titel geködert. Eindeutig ein Kandidat für die Liste mit den genialsten Buchtiteln. Ganz ohne mir den Inhalt anzuschauen, allein aufgrund der Beschreibung, dass es sich um eine „rabenschwarze Komödie“ handle, habe ich das Buch ausgeliehen. Schon der Beginn des ersten Kapitels wartet dann mit viel Humor auf.
Zuerst wird am Anfang eines Kapitels immer knapp der Inhalt zusammengefasst und schließlich auch von einer Strichmännchenzeichnung aus Schlomos Feder untermalt. Man wartet so also das ganze Kapitel auf die Aufklärung, was wohl mit den Worten „durchgeweichter Held“ und „demographisch interessante Familie“ gemeint sein könnte. Durch diese kleinen, nicht ganz klar ausgedrückten Hinweise, wird also eher noch Spannung aufgebaut, anstatt sie, wie eigentlich bei einer solchen Zusammenfassung zu erwarten wäre, zu zerstören.
Auch ansonsten entwickelt sich die Geschichte recht turbulent dem Höhepunkt entgegen. Dem missglückten Mord folgt das Problem der Leichenentsorgung. Leider fiel danach für meinen Geschmack die Spannung genauso wie auch die Handlung etwas zu schnell zum Ende hin ab. Es scheint fast so, als hätte sich Borowiak keine Gedanken mehr darüber gemacht wie sein Buch enden soll. Mir zumindest hat das Ende nicht gefallen. Zumindest wirkte es etwas planlos nach dem tollen Höhepunkt der Geschichte.
Die Charaktere sind dafür mit sehr viel Feingefühl gestaltet worden und noch dazu besonders sympathisch aufgrund ihrer realen Gestaltung. Gerade die hypochondrischen Züge von Schlomo finde ich sehr gut getroffen und auch Mendelssohn ist sehr nett gestaltet. An sich konnte ich mich recht schnell in die Geschichte und ihre Personen hineinversetzen.
Was dem Buch gegen Ende an Spannung und Einfallsreichtum fehlt, macht es allerdings über die gesamte Handlung hinweg durch Humor weg. Durch den absolut gelungenen und unterhaltsamen Schreibstil des Autors, wird jeder Gedanke, den man als Schlomo miterlebt zu einer lustigen Geschichte und die Gespräche laufen oft in die seltsamsten Situationen, bei denen man sich nur noch schütteln möchte vor Lachen.
Auch wenn recht fraglich ist, ob dieses Verbrechen nun wirklich so einfach und ohne Folgen von statten gehen könnte – es grenzt ja nahezu an das perfekte Verbrechen – so ist die Geschichte doch nett erdacht und verfolgt von vorne bis zur letzten Seite einen roten Faden. Auch die Idee ist mir in dieser Form zumindest neu und sorgt für eine Menge Spaß und Lacher.

Fazit:
Spaß und gleichzeitig auch noch eine Mordgeschichte. Meiner Meinung nach eine unschlagbare Kombination. Simon Borowiak sollte man im Auge behalten und dieses Buch sollte man einfach kennen, wenn man es mit dem schwarzen Humor hat.

Aussehen: ♥♥♥
Charaktere: ♥♥♥♥
Spannung: ♥♥♥
Humor: ♥♥♥♥
Schlüssigkeit: ♥♥♥ 
Originalität: ♥♥♥♥
Emotionale Tiefe: ♥♥
Schreibstil: ♥♥♥♥
Umsetzung: ♥♥♥♥


BR - Yann Martel - Life of Pi. Schiffbruch mit Tiger








Taschenbuch
Erschienen am: 12.11.2012
Verlag: Fischer
ISBN: 978-3596196982
Seitenanzahl: 381 
Preis: 9,99 €








Inhalt:
Piscine Molitor Patel, genannt Pi, wächst in Pondicherry Indien auf. Sein Vater ist Zoodirektor und seine Kindheit erscheint dem Jungen wie das Paradies, zwischen all den exotischen Tieren. Schon immer ist der Inder vom Glauben fasziniert und so ist er zugleich Hindu, aber auch Muslime und Christ. Das Leben scheint voller Freude und Abenteuer, doch schnell soll sich diese Idylle ändern.
Die Zeiten in Indien werden schlechter und die Ausgaben des Zoos sind zu hoch. Die Familie entschließt sich nach Kanada auszuwandern und die Zootiere an andere Tiergehege zu verkaufen. Zusammen mit einem Haufen an wilden Tieren macht sich die Familie auf dem Frachtschiff Tsimtsum auf den Weg. Mitten in der Nacht wird Pi wach. Der Frachter sinkt. Die Mannschaft scheint vollkommen von Sinnen und verfrachtet den Jungen auf ein Rettungsboot. Erst später merkt Pi, dass er keineswegs allein ist. Mit ihm an Bord: Ein Zebra mit einem gebrochenen Bein, ein Orang-Utanweibchen, eine hungrige Hyäne und ein 450 Pfund schwerer bengalischer Tiger. Ein Kampf um das Überleben beginnt, den Pi nur dann gewinnen kann, wenn er den Glauben und den Willen zu überleben niemals aufgibt.
Zum Buch:
Schon so lange gibt es dieses Buch und ich bin nie darauf aufmerksam geworden. Erst der Kinotrailer, den ich im Oktober bei der Vorstellung zu „Das Kind“ bewundern durfte, ließ mich auf die Geschichte aufmerksam werden. Danach erfuhr ich von der tollen Leserunde, die bei Lovelybooks anlässlich des Filmstarts veranstaltet werden sollte. Mein Dank geht noch einmal an die Veranstalter der Leserunde und an den Fischerverlag für die Zusendung dieses tollen Buches.
Auch wenn ich kein großer Fan von Neuauflagen mit Filmcover bin, was Bücher angeht, so finde ich die Neugestaltung des Buches doch recht gut gelungen, wenngleich mir auch das alte Cover wirklich gut gefallen hat. Allerdings war das alte Buch deutlich unscheinbarer als die Neuauflage, die mit kräftigen Farben und dem Tigerkopf direkt ins Auge fällt. Ob ich ohne den Film allerdings das Buch jemals in die Hand genommen hätte, kann ich nicht sagen.
Der Titel des Buches scheint zuerst etwas mit Mathe zutun zu haben, letztendlich sagt einem aber schon der deutsche Titel, der zugefügt wurde, dass es wohl nicht um die Zahl Pi geht, sondern um ein ganz anderes abenteuerliches Erlebnis, in dem wohl ein Tiger eine wichtige Rolle einnimmt.
Die Charaktere im Buch, die über den größten Teil der Geschichte ja nur Pi selbst und der bengalische Tiger Richard Parker sind, wurden von Yann Martel sehr liebevoll gestaltet und beschrieben. Trotz der doch wirklich unglaublichen Geschichte, gelingt es ihm, Pi nicht mit zu viel Talent zum Überleben auszustatten und auch dem Tiger seine natürlichen Instinkte zu lassen. Besonders die Spannungen und die innere Zerrissenheit werden sehr schön und deutlich ausgearbeitet und herausgestellt. Von der ersten Sekunde an habe ich mit dem Jungen mitgefiebert und ihm zugeredet nur nicht aufzugeben und noch ein bisschen länger durchzuhalten. Die Gefühlsbeschreibungen gingen mir persönlich sehr nah und machten es mir leicht in die Geschichte einzutauchen und die Tage und Empfindungen Pis mit zu durchleben.
Die Spannung innerhalb der Geschichte wird natürlich etwas dadurch gemindert, dass man am Anfang bereits weiß, dass Pi den Schiffbruch überlebt, doch die ganzen Höhen und Tiefen innerhalb der Handlungen sorgen trotzdem für genug Spannung und schließlich weiß man ja auch nicht was aus dem Tiger wohl werden wird.
Über Schlüssigkeit dieser Geschichte lässt sich wohl streiten. Schließlich tun ja auch die Männer am Ende genau dies. Sie hinterfragen die Geschichte und stellen sie als bloße Erfindung dar. Ob man nun glaubt oder nicht, was Yann Martel als wahre Begebenheit darstellt, sei dahingestellt, doch warum sollte es nicht so gehen? Wieso sollte man einen solchen Schiffbruch nicht überleben. Der Verlauf der Geschichte blieb übersichtlich und dabei durchaus schlüssig erzählt, wenn auch die Umstände, die zu mancher Handlung führten, etwas fragwürdig sein mögen.
Wie ich oben schon sagte habe ich mich sofort in den jungen Inder hineinversetzt und habe jedes Leiden mit ihm empfunden. Die emotionale Tiefe war also fast allgegenwärtig. Lediglich die langen Erklärungen über die Natur der Tiere oder die Religion und den Glauben des jungen Patel, sorgten für ein Auftauchen aus der Geschichte. Zumindest mir erging es so, dass ich diese Erklärungen eher als störend empfand. Auch der Schreibstil war zu Beginn des Buches für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Die vielen kurzen Kapitel machen für mich das Lesen zwar immer leichter, doch haben mich die kurzen Abschnitte, die wohl Kapitel aus Sicht des Autors sind, sehr verwirrt und aus der Handlung gerissen.
Was mir auch recht negativ aufgefallen ist, sind die vielen Setzfehler in der Auflage. An vielen Stellen sind Buchstaben falsch. Meist steht ein „n“ anstelle eines „r“ oder umgekehrt. Solche Fehler sorgen oft für ein Stutzen und Stolpern im Lesefluss.
Fazit:
„Ein Buch, das sie zu Gott bekehrt.“ Das steht auf der Rückseite des Buches. Diesem Anspruch ist das Buch zumindest bei mir nicht gerecht geworden, doch dafür ist es eine herzzerreißende Geschichte über den Willen zu Überleben und den Glauben eines Jungen, der allen Widrigkeiten trotzt und in einem Tiger einen Verbündeten findet, mit dem er nie gerechnet hätte. Ein tolles Buch, das für jeden zu empfehlen ist, der sich gerne berühren lässt. Absolut großartig, sobald man die ersten Seiten der Beschreibungen überwunden hat.
Aussehen: ♥♥♥♥
Charaktere: ♥♥♥♥
Spannung: ♥♥♥
Humor: ♥
Schlüssigkeit: ♥♥♥ 
Originalität: ♥♥♥♥
Emotionale Tiefe: ♥♥♥♥
Schreibstil: ♥♥♥
Umsetzung: ♥♥♥♥


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