Zitat #6 - Ich und die Menschen

Der Protagonist, ein außerirdischer Killer, der auf die Erde geschickt wurde, um den Beweis der Riemann'schen Vermutung zu löschen, spricht mit seinen Auftraggebern und versucht ihnen die menschliche Natur näher zu bringen:

"Was ich sagen will, ist, es dauert so lange, die Menschen zu verstehen, weil sie sich selbst nicht verstehen. Sie tragen schon so lange Kleidung. Metaphorische Kleidung. Das meine ich. Das war der Preis der menschlichen Zivilisation - um sie zu erschaffen, mussten sie die Tür zu ihrem wahren Selbst verschließen. Und dabei haben sie sich verloren, so verstehe ich es. Deswegen haben sie die Kunst erfunden: Bücher, Musik, Filme, Theater, Malerei, Skulptur. Sie haben sie als Brücken zurück zu sich selbst erfunden, zurück zu dem, was sie sind. Doch ganz gleich, wie nahe sie diesem Punkt kommen, sie sind trotzdem für immer von sich selbst abgetrennt."

("Ich und die Menschen" von Matt Haig, Seite 162)

BR - Sarah Butler - Alice, wie Daniel sie sah




 Titel: Alice, wie Daniel sie sah
 Reihe: Keine
 Autor: Sarah Butler
 Genre: Roman
 Verlag: Droemer
 ISBN:978-3426514092
 Seitenzahl: 320 Seiten
 Preis: 19,99 €







Ich liege da und sehe zu, wie der Himmel dunkler und die Welt schwarz-weiß wird. Meine Hüfte schmerzt, wo sie auf die Erde drückt. Etwas in mir schreit, ich soll aufstehen, mir etwas zu essen kaufen und nach Hause gehen. Aber die Stimme klingt gedämpft, weit weg, und ich sage ihr sowieso, dass ich kein Zuhause habe, zu dem ich gehen könnte.

Für den obdachlosen Daniel ist jeder Buchstabe mit einer Farbe verbunden. Seit Jahren streift er durch London und sammelt Papierschnitzel und andere achtlos weggeworfene Dinge in den Farben, die den Namen seiner Tochter bilden: Eisblau für A, Gold für L, Rosa für I, Dunkelblau für C, Grau für E - Alice. Daraus formt er kleine Kunstwerke, die er für sie in der Stadt verteilt. Daniel hat seine Tochter noch nie getroffen. Bis ihm der Zufall eines Tages ihre Adresse zuspielt.
Alice ist hingegen ein wahrer Freigeist und nur nach London zurückgekehrt, weil ihr vermeintlicher Vater im Sterben liegt. Plötzlich sieht sie sich mit all dem konfrontiert, vor dem sie versucht hat wegzulaufen. Ihre beendete Beziehung zu ihrem Ex-Freund Kal, den sie noch immer liebt, es aber einfach nicht ertragen kann im Schatten zu leben, weil seine Eltern nicht wissen dürfen, dass ihr indischer Sohn mit einer Frau zusammen ist. Ihr Vater, der ihr etwas sagen will und bei dem sie stets das Gefühl hatte nicht so sehr geliebt zu werden wie ihre älteren Schwestern. Das Haus, in dem sie sich nie zuhause gefühlt hat. Mit all diesen Problemen soll sie auf einmal fertig werden, als auch noch diese kleinen scheinbar zufällig zusammengestellten Geschenke auf der Mauer vor dem Haus auftauchen.

Mitgenommen habe ich das Buch, weil ich es vorher schon einmal in der Hand gehabt hatte und den Klappentext recht interessant fand. Allerdings hat mich die Einordnung des Romans in der örtlichen Bücherei in den Bereich Liebe doch auf eine kleine Liebesgeschichte hoffen lassen. Recht schnell war klar, dass es kaum um Daniel und Alice gehen kann, da er ja ihr Vater ist, doch ich hatte vermutet, dass Kal in Alice Leben noch eine größere Rolle spielen würde. Leider wurden meine Erwartungen dahingehend enttäuscht.
Wie immer empfinde ich es als besonders schwer ein Buch, das am Ende drei rosa Blümchen von mir bekommen wird, zu bewerten. Die Geschichte war nicht, was ich erhofft hatte und hat sich teilweise gezogen, aber auf der anderen Seite ließ es sich gut lesen und die Kapitel waren in einem Maß gehalten, das man auch auf dem Weg zur Uni morgens in der Bahn bewältigen kann. Trotzdem weiß ich kaum groß etwas zu dem Buch zu sagen.
Das Cover finde ich sehr ansprechend und das hat schließlich auch dafür gesorgt, dass ich das Buch überhaupt zur Hand genommen habe. Klare, helle Farben, die ins Auge fallen und im Kopf bleiben. Entsprechend wirkte das Buch so auch wie eine leichte Geschichte über Leben und Liebe.
Die beiden Protagonisten Daniel und Alice wurden von Sarah Butler sehr liebevoll gestaltet und zumindest bei Alice konnte ich die Situation sehr gut mitempfinden und mich in sie hineinversetzen. Bei Daniel fiel mir das deutlich schwerer, vor allem weil ich seine Gedanken über die Farben reichlich verwirrend fand und in einigen Kapiteln gar nicht wirklich verstanden habe, was er sagen wollte. Die Nebencharaktere sind mir hingegen teils etwas zu flach geblieben. Es war recht deutlich, dass sie kaum mehr als Randfiguren waren, die für den Auslöser bestimmter Momente gebraucht wurden. Vor allem ihr Vater, der mit seinem Tod ja schließlich dafür gesorgt hat, dass Daniel Alice überhaupt findet.
Spannung ist in dieser Geschichte nicht wirklich zu erwarten. Hin und wieder ist die Geschichte sogar recht langatmig und meiner Meinung nach unsinnig lang gezogen. Bis zum Ende habe ich eigentlich nur darauf gewartet, dass Alice wieder mit Kal zusammen kommt und dass Daniel ihr endlich die Wahrheit sagt, doch ich wurde enttäuscht und mir erschließt sich bei dem absolut offenen Ende nicht wirklich der Sinn der ganzen Geschichte, doch vielleicht bin ich auch einfach weniger betroffen von der Geschichte und konnte mich deshalb auf das offene Ende nicht richtig einlassen.
Die Geschichte kam mir, wie bereits gesagt, auch nicht immer vollkommen schlüssig vor. Daniel habe ich zum Beispiel nicht verstanden. Trotzdem folgte sie strigide einer Linie, die allerdings am Ende nicht zum Ziel gebracht wurde. Für mich wirkte das Ganze unabgeschlossen. Hin und wieder wurde ich in den Kapitel mitgerissen von den Gefühlen der Protagonisten, gleich darauf wirkte die Geschichte aber wieder eher langatmig. Allerdings mochte ich den Beginn der Kapitel, zu dem die beiden immer unterschiedliche zehn Dinge aufzählten. Zum Beispiel, zehn Dinge wieso Alice ihre Schwester Cee hasst oder zehn Orte, die nach Daniels Meinung, in London etwas ganz besonderes sind.

Insgesamt versteckt das Buch eine solide Geschichte, die zwischendurch unterhaltsam sein kann, mich allerdings nicht vollkommen überzeugen konnte. Als ich andere Rezensionen gesehen habe, kam ich mir fast etwas gefühllos vor, doch mich konnten Daniel und Alice einfach nicht vollkommen erreichen.

Aussehen: ♥♥♥♥
Charaktere: ♥♥♥
Spannung: ♥
Schlüssigkeit: ♥♥♥
Emotionale Tiefe: ♥♥♥
Schreibstil: ♥♥♥♥

TTT - Top Ten Thursday #8

[von Steffis Bücherbloggeria]


Und schon wieder ist es Donnerstag! Diese Woche hat Steffi wieder eine ganz schön kniffelige Aufgabe gestellt. Und zwar geht es um Folgendes:

10 Bücher, deren Handlung in Deutschland spielt









1. "Verdacht ist ein unheimlicher Nachbar" - Louise Welsh
2. "Der Club der Traumtänzer" von Andreas Izquierdo
3. "Kuckucksmörder" von Raimon Weber
4. "Niemandsland" von Rhidian Brooks
5. "Drei Songs später" von Lola Renn
6. "Abgeschnitten" von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos
7. "Der Fall Collini" von Ferdinand von Schirach
8. "Aimée & Jaguar" von Erica Fischer
9. "Im Herzen rein" von Andrea Vanoni
10. "Tod und Teufel" von Frank Schätzing


Da sind mir doch tatsächlich zehn eingefallen, ohne, dass ich mich wiederholen musste! Ha!
Ich hatte schon die Befürchtung, dass mindestens 6 von 10 Titeln Fitzek-Bücher sein würden. Aber ich hab 10 zusammengekriegt, die ich entweder schon gelesen oder aber auf dem SuB oder der Wunschliste habe :)

Liebe Grüße



BR - Patrick Modiano - Gräser der Nacht




 Titel: Gräser der Nacht
 Reihe: -
 Autor: Patrick Modiano
 Genre: Roman
 Verlag: Hanser
 ISBN: 978-3446247215
 Seitenzahl: 174 Seiten
 Preis: 18,90 €








Es war genau das Gefühl, das du verspürst, wenn du lange ein erleuchtetes Fenster betrachtest: ein Gefühl von Anwesenheit und Abwesenheit zugleich. Hinter der Glasscheibe ist das Zimmer leer, doch jemand hat die Lampe angelassen.

Jean streift durch die Straßen von Paris und erinnert sich an eine Zeit, die mittlerweile gut ein halbes Jahrhundert zurück liegt. Es war eine Zeit, in der er sich mit durchaus fragwürdiger Gesellschaft umgeben hat. Männern, von denen er eigentlich nichts wusste, manchmal nicht einmal den Vornamen. Und es war eine Zeit, in der er mit Dannie zusammen war, einer geheimnisvollen jungen Frau, die nachts in fremde Wohnungen einsteigt als wäre es das normalste der Welt. Jean begleitet sie, ganz gleich wohin sie ihn mitnimmt. Er hinterfragt sie nicht, genießt einfach nur die Zeit mit ihr und ignoriert alle Warnungen und Hinweise darauf, dass etwas an ihrer Geschichte nicht stimmen könnte. Und es stimmt einiges nicht. Angeblich hat Dannie jemanden getötet. Und angeblich ist Dannie auch nicht ihr richtiger Name.
Gut ein halbes Jahrhundert später wandelt Jean auf den Spuren seiner Erinnerung und versucht Licht ins Dunkel zu bringen.

Literaturnobelpreis 2014, kündet es schon auf der Rückseite es Buches. Dazu ein Klappentext, der trotz des knackig-kurzen Umfang des Buches eine interessante Geschichte verspricht. Ich war neugierig, denn ein so kurzer Umfang bedeutet immer eine Herausforderung an die Autoren. Haben sie es geschafft, ihre Geschichte auch auf wenig Platz rüber zu bringen?
Wie bereits erwähnt geht es um Jeans Lebensgeschichte, und deswegen begleitet uns auch Jean als Ich-Erzähler durch das ganze Buch. Er blättert in einem alten Notizbuch, in dem er sich seinerzeit flüchtige, scheinbar zusammenhangslose Informationsschnipsel aufgeschrieben hat, und versucht sie irgendwie wieder in einen Kontext zu setzen. Die Bilder, Personen und Szenen heraufzubeschwören, zu denen sie einst gehörten. Dabei haben Jean und sein Schöpfer Modiano mich allerdings schon recht früh verloren, denn Jeans Erinnerungen sind ein einziges Chaos. Die totale Zusammenhangslosigkeit mag ein Stilmittel Modianos sein, um zu verdeutlichen wie lange die ganzen Ereignisse zurück liegen. Ich weiß jetzt schon nicht mehr, was ich im Detail an diesem oder jenem Tag vor 3 Jahren gemacht hab, wie muss es da erst nach 50 sein?
Trotzdem liest es sich einfach unangenehm. Hier ein Erinnerungsfetzen, dort einer, und eigentlich hat man keine Ahnung wozu das ganze überhaupt gut sein soll. Zu Dannie und dem Verbrechen, das sie vermeintlich begangen hat? Die Geschichte dorthin ist dünn. Sehr dünn. Man erfährt sehr wenig über Dannie, was, so nehme ich an, auch gewollt ist, denn es lässt sie sehr geheimnisvoll wirken. Auf der anderen Seite hat es leider aber auch den Effekt, dass sie sehr blass wirkt. Überhaupt nicht greifbar. Ich konnte überhaupt nicht nachvollziehen, wieso Jean sich so an sie gehängt hat, denn die Handlungsteile, an die er sich erinnert, wirken stellenweise sehr konstruiert. Auch die anderen Randfiguren machen keinen besseren Eindruck. Es sind Namen und vage Details wie welchen Wagen sie gefahren haben, welche Art Kleidung sie bevorzugten, in welchem Hotel sie übernachteten. Ansonsten blieben sie für mich leer und farblos. Emotionale Tiefe? Totale Fehlanzeige.
Modiano versteht es, ein paar wirklich schöne Zeilen einzubauen. Sprachlich großartig, aber das reicht eben nicht, um über ein ganzes Buch voll verworrenen Inhalts hinweg zu täuschen.

Ich muss gestehen, ich fühle mich ein klein wenig wie ein Kulturbanause dem Literaturnobelpreis 2014 nur zwei Blümchen zu geben, aber ich habe jetzt lange genug überlegt und dieses Buch hat mich beim Lesen einfach nicht überzeugt. Dann bin ich eben ein Kulturbanause, aber dabei wenigstens ehrlich.


Aussehen: ♥♥ 
Charaktere: ♥♥ 
Spannung: ♥♥ 
Schlüssigkeit: ♥ 
Emotionale Tiefe: ♥♥ 
Schreibstil: ♥♥♥



Gemeinsam Lesen #10


 veranstaltet von: Weltenwanderer & Schlunzenbücher


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?



"Der Fall Collini" vonFerdinand von Schirach
Seite 7


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Später würden sich alle daran erinnern, der Etagenkellner, die beiden älteren Damen im Aufzug, das Ehepaar auf dem Flur im vierten Stock. 


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, Zitat, was immer du willst!)
Ich hatte gerade, nachdem ich auf der Heimfahrt gelesen habe, das unbändige Bedürfnis mein anderes Buch durchzulesen und entsprechend fange ich Der Fall Collini gerade erst an. Es gibt noch nicht wirklich viel dazu zu sagen. Die beiden Geschichtensammlungen von Ferdinand von Schirach habe ich sehr gern gelesen und sie haben mir gut gefallen. Jetzt bin ich gespannt, ob mir auch die längere Geschichte dieses Falles zusagen wird oder nicht. :)
4.Was ist neben dem Lesen euer größtes Hobby?
Schreiben. Ich wollte erst schlafen hinschreiben, aber das ist wohl kein richtiges Hobby xD
Was schreiben ist die gute Frage. Ich habe mich schon mehrfach an eigenen Geschichten versucht, die alle angefangen auf meinem Rechner verstauben, weil einfach die Zeit dafür fehlt kontinuierlich zu schreiben und dann ist es schwer sich immer wieder neu hineinzudenken.
Entsprechend schreibe ich Charaktere in Rollenspielforen und das zu ganz unterschiedlichen Themen. Einfach nur mittelalterliche Fantasy, Game of Thrones, Dragon Age, Vampire the Masquerade und gerade wieder ganz groß im Kurs: Harry Potter. Dort bin ich nicht gezwungen eine Geschichte allein zu erdenken und am Leben zu halten, sondern ich kann mit ganz vielen anderen fleißigen Schreiberinnen und Schreibern die Welt beleben und die Geschichten weiter oder auch neu schreiben, ganz wie es uns gefällt.
Das Ganze mache ich inzwischen schon seit 2008. Klingt lang, aber die meisten Leute, mit denen ich in den Foren zutun habe machen das schon viel länger als ich. Daher kenne ich übrigens auch Ivy überhaupt nur, denn wie haben nicht immer so nah beieinander gewohnt wie damals.
Es ist ein kreatives Hobby, das viel Zeit in anspruch nimmt, aber auch unglaublich viel Spaß macht und mir oftmals ähnlich wie beim Lesen das Gefühl gibt in eine andere Welt eintauchen zu können.

Was lest ihr gerade und womit verbringt ihr eure Zeit, wenn ihr nicht gerade in die Welten hinter den Seiten abtaucht?


Cover Monday #1


Eine Aktion von The emotional Life of Books


Hallo ihr Lieben!

Heute sind wir auf eine echt schöne, neue Aktion aufmerksam geworden - den Cover Monday. Die Aktion ist noch recht frisch und es steckt eine tolle Idee dahinter. Wer kennt das nicht? Manche Bücher haben so traumhaft schöne Cover, aber leider sagt einem die Story nicht zu.
Der Cover Monday bietet die Möglichkeit, all diese tollen Cover zu würdigen. Man muss das Buch weder besitzen noch gelesen haben oder lesen wollen. Man darf es sich einfach aussuchen, weil man es schön findet.
Den Anfang mache diese Woche ich und wie auch beim TTT und Gemeinsam Lesen werden Meggie und ich uns auch hierbei abwechseln :)

Für den Anfang habe ich mir für "Die Teerose" von Jennifer Donnelly entschieden.


Es ist tatsächlich ein Buch, das ich weder besitze, noch gelesen habe, aber an dessen Cover ich jedes Mal in der Buchhandlung oder der Bücherei hängen bleibe.
Mir gefällt dieses Bild der geheimnisvollen, jungen Frau. Sie wirkt selbstbewusst und doch vornehm zurückhaltend. Durch das halb verdeckte Gesicht kann sie jeder sein - und strahlt einfach eine gewisse Erhabenheit aus.

Hat jemand die entsprechenden Bücher von Jennifer Donnelly schon gelesen? Lohnt es sich vielleicht doch? Wie findet ihr das Cover? :)


Liebe Grüße



Meggies Neuzugäng 2015 #1

Hallo ihr lieben Leseratten.
Ich hoffe Ihr hattet schöne erste Wochen in diesem noch recht jungen Jahr. Im Moment läuft das mit dem lesen bei mir richtig gut und das hat mich auch gleich wieder etwas Größenwahnsinnig werden lassen. Ich habe einen Fuß in die Buchhandlung meines Vertrauens gesetzt und natürlich bin ich nicht mit leeren Händen wieder raus gekommen. Und das auch noch nachdem ich in der Bücherei vorher schon wieder zwei Schätzchen ausgeliehen habe. Himmel hilf, wo soll da jemals das Ende sein? Aber natürlich liebe ich den Geruch neuer Bücher und überhaupt das Gefühl ihnen ihre einzigartige Geschichte entlocken zu können, viel zu sehr, als dass ich mich abhalten lassen würde mich mit neuem Lesestoff einzudecken.
Vielleicht hat ja der ein oder andere von euch schon was von meiner Beute gelesen. Ich würde mich über Meinungen freuen.





Venedig, 1502: Als Kinder begegnen sie einander zum ersten Mal – Laura, die vor ihren Feinden flieht, und Antonio, der sich mit Diebstählen über Wasser hält. Gemeinsam mit dem entlaufenen Sklaven Carlo und der Hure Valeria schlagen sie sich durch, immer mit dem Ziel, Elend und Hunger hinter sich zu lassen. Jahre später kreuzen sich die Wege von Laura und Antonio erneut. Ihre Beziehung ist von Leidenschaft bestimmt – und von Streit: Laura möchte ein ruhiges Leben, während Antonio vor allem eines will: Reichtum. Dafür setzt er alles aufs Spiel, auch dann noch, als ein Krieg das mächtige Venedig erschüttert und sie für immer zu trennen droht.






Zwei Fremde in Venedig Eine junge Deutsche in Venedig auf der Suche nach ihrem Glück. Ein Mann der sein Augenlicht verloren hat. Eine schicksalhafte Begegnung. Alice Breuer glaubt, das große Los gezogen zu haben. Sie geht als Au-pair-Mädchen nach Venedig. Ein Traum geht damit für sie in Erfüllung, doch leider hat die Familie Scarpa andere Pläne. Alice soll nicht nur die beiden Kinder hüten, sondern sich um den kompletten Haushalt kümmern. Nur nachts hat sie Zeit, sich die Stadt anzuschauen - und trifft dabei einen geheimnisvollen Mann, der in ihrer Nachbarschaft wohnt. Tobia ist Amerikaner - und er ist blind. Alice verliebt sich in ihn, ohne zu ahnen, auf was sie sich einlässt.






Die 17-jährige Sky ist starken Gefühlen bisher aus dem Weg gegangen. Wenn sie einem Jungen begegnet, verspürt sie normalerweise keinerlei Anziehung, kein Kribbeln im Bauch. Im Gegenteil. Sie fühlt sich taub. Bis sie auf Dean Holder trifft, der ihre Hormone tanzen lässt. Es knistert heftig zwischen den beiden und der Beginn einer großen Liebe deutet sich an. Doch dann tun sich Abgründe aus der Vergangenheit auf, die tiefer und dunkler sind, als Sky sich vorstellen kann.






New York 1845. Die gerade gegründete Polizei der Stadt ist ein zusammengewürfelter Haufen von Schlägertypen und seltsamen Vögeln. Auch Timothy Wilde gehört dazu – gegen seinen Willen. Eines Tages läuft ihm ein völlig verstörtes kleines Mädchen in die Arme, bekleidet mit einem blutdurchtränkten Nachthemd. Sie will oder kann nicht sagen, wer sie ist. Da sie selbst körperlich unverletzt ist, muss das Blut von einer anderen Person stammen. Kurz darauf findet Tim auf einem entlegenen Gelände neunzehn Kinderleichen. Es kursieren die wildesten Gerüchte, und die politische Situation ist bis zum Zerreißen angespannt …






Trix, Erbe des Herzogtums Solier, wird Opfer eines gemeinen Putschs. Er schwört Rache. Bloß wie? Die wilde Welt jenseits der Schlossmauern ist nichts für zarte Jünglinge. Grässliche Untote, verwirrte Feen und minderbemittelte Minotauren machen Trix das Leben schwer. Aber dann entdeckt er ein ungeahntes Talent: Ist er zum Magier berufen? Mit neuem Mut versucht sich Trix als Retter der schönen Fürstin Tiana, die zwangsverheiratet werden soll. Im Gegenzug verspricht Tiana ihm dabei zu helfen, den Thron zurückzuerobern. Die beiden schmieden einen tollkühnen Plan …






Ich wünsche euch noch einen guten weiteren Start in die neue Woche und einen hoffentlich erholsamen Abend
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