Gemeinsam Lesen #11


 veranstaltet von: Weltenwanderer & Schlunzenbücher


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?



"Töte deinen Chef" von Shane Kuhn
Seite 100


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Es ist früh am Sonntagmorgen, und ich habe gerade Alice' Apartment verlassen.


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, Zitat, was immer du willst!)
Die Grundidee einer Auftragskilleragentur, die Praktikanten vermittelt, um so an die führenden, großen Tiere in Wirtschaft und Politik heran zu kommen, fand ich von Anfang an ziemlich witzig. Hier wird ganz bewusst mit dem Klischee gespielt, dass der Praktikant sowieso nur der Leibsklave für alles ist, dessen Gesicht und Namen sich eh niemand merken kann. Wer kann besser ungesehen verschwinden als jemand, der praktisch unsichtbar ist?
Ich mag den Protagonisten, John Lago, ziemlich gern, der sich auf seinem letzten Auftrag befindet und in Form dieses Buches einen "Leitfaden" für die schreibt, die da nach ihm kommen mögen. Sein letzter Auftrag ist ganz schön kniffelig, denn er muss erst ermitteln wer genau die Zielperson ist, und dabei ist er gerad auf einen ziemlich großen Stein in seinem Weg gestoßen. Ich bin sehr gespannt wie er den aus dem Weg räumt oder vielleicht sogar für sich nutzt. Auf alle Fälle ist das Buch bisher sehr unterhaltsam :D

4. Schreibt ihr euch gerne Zitate aus Büchern ab? Sammelt ihr sie und habt ihr vielleicht sogar ein Lieblingszitat?
Tatsächlich mach ich das sogar sehr gerne :) Wie ihr vermutlich wisst eröffnen wir jede Rezensionen mit einem Zitat aus dem Buch selbst. Manchmal ist es gar nicht so einfach was zu finden, denn manche Bücher plätschern einfach so an einem vorbei und es bleiben nicht mal 1-2 erinnerungswürdige Zeilen übrig. Aber manchmal könnte ich auch gefühlt das halbe Buch abschreiben. Eine Zeit lang hab ich wirklich Zitate in einem kleinen Büchlein gesammelt, aber das ist irgendwie im Sande verlaufen, weil ich es nicht immer bei mir hatte und dann das Nachtragen habe schleifen lassen und so weiter. Deswegen fungiert der Blog hier ein bisschen als Zitate-Archiv, wenn mir was Schönes über den Weg läuft.

Ein konkretes Lieblingszitat habe ich nicht, das wechselt immer mal wieder, weil es so viel schönes und lustiges und überhaupt tolles gibt! :)


Liebe Grüße


Cover Monday #2


Eine Aktion von The emotional Life of Books


Hallo ihr Lieben!

Heute bin ich dann zum ersten Mal dran mit dem Cover Monday und ich hab ganz schön überlegen müssen, welches Cover ich euch präsentieren möchte und habe mich schließlich dann doch entschieden. Das ist gar nicht so einfach bei so vielen Büchern, die es gibt und an denen man ständig vorbei läuft.

Entschieden habe ich mir für "Eines Abends in Paris" von Nicolas Barreau.


Genau dieses Buch steht noch in meinem Regal und möchte gern gelesen werden. Zwei andere Bücher des Autors habe ich bereits gelesen und ich empfand sie zwar als Kurzweilig, aber unterhaltsam und auch mit der richtigen Portion Herzschmerz versehen.
Das Cover finde ich besonders hübsch, weil es zum Einen meine Lieblingsstadt Paris zeigt und dann auch noch im Abendrot mit diesen wunderschön leuchtenden Farben und den Lichtern, und zum anderen die Frau im Vordergrund so einen hübschen Kontrast dazu bildet. Rückenansichten finde ich eh immer ganz spannend als alter Kunstmensch, der ich bin xD

In dem Buch geht es um Folgendes:

Jeden Mittwoch kommt eine junge Frau im roten Mantel in Alain Bonnards kleines Pariser Programmkino, und immer sitzt sie auf demselben Platz in Reihe 17. Eines Abends fasst sich Alain ein Herz und spricht sie an. Sie verbringen den Abend miteinander, doch in der Woche darauf taucht sie nicht mehr auf. Obwohl er von ihr kaum mehr als ihren Vornamen weiß, begibt sich Alain auf die Suche nach ihr und erlebt eine Geschichte, wie sie kein Film schöner erzählen könnte...

Hat jemand das Buch schon gelesen oder es auch noch immer auf SuB oder Wunschliste? Und wie findet ihr das Cover? :)


Liebe Grüße




Zitat #6 - Ich und die Menschen

Der Protagonist, ein außerirdischer Killer, der auf die Erde geschickt wurde, um den Beweis der Riemann'schen Vermutung zu löschen, spricht mit seinen Auftraggebern und versucht ihnen die menschliche Natur näher zu bringen:

"Was ich sagen will, ist, es dauert so lange, die Menschen zu verstehen, weil sie sich selbst nicht verstehen. Sie tragen schon so lange Kleidung. Metaphorische Kleidung. Das meine ich. Das war der Preis der menschlichen Zivilisation - um sie zu erschaffen, mussten sie die Tür zu ihrem wahren Selbst verschließen. Und dabei haben sie sich verloren, so verstehe ich es. Deswegen haben sie die Kunst erfunden: Bücher, Musik, Filme, Theater, Malerei, Skulptur. Sie haben sie als Brücken zurück zu sich selbst erfunden, zurück zu dem, was sie sind. Doch ganz gleich, wie nahe sie diesem Punkt kommen, sie sind trotzdem für immer von sich selbst abgetrennt."

("Ich und die Menschen" von Matt Haig, Seite 162)

BR - Sarah Butler - Alice, wie Daniel sie sah




 Titel: Alice, wie Daniel sie sah
 Reihe: Keine
 Autor: Sarah Butler
 Genre: Roman
 Verlag: Droemer
 ISBN:978-3426514092
 Seitenzahl: 320 Seiten
 Preis: 19,99 €







Ich liege da und sehe zu, wie der Himmel dunkler und die Welt schwarz-weiß wird. Meine Hüfte schmerzt, wo sie auf die Erde drückt. Etwas in mir schreit, ich soll aufstehen, mir etwas zu essen kaufen und nach Hause gehen. Aber die Stimme klingt gedämpft, weit weg, und ich sage ihr sowieso, dass ich kein Zuhause habe, zu dem ich gehen könnte.

Für den obdachlosen Daniel ist jeder Buchstabe mit einer Farbe verbunden. Seit Jahren streift er durch London und sammelt Papierschnitzel und andere achtlos weggeworfene Dinge in den Farben, die den Namen seiner Tochter bilden: Eisblau für A, Gold für L, Rosa für I, Dunkelblau für C, Grau für E - Alice. Daraus formt er kleine Kunstwerke, die er für sie in der Stadt verteilt. Daniel hat seine Tochter noch nie getroffen. Bis ihm der Zufall eines Tages ihre Adresse zuspielt.
Alice ist hingegen ein wahrer Freigeist und nur nach London zurückgekehrt, weil ihr vermeintlicher Vater im Sterben liegt. Plötzlich sieht sie sich mit all dem konfrontiert, vor dem sie versucht hat wegzulaufen. Ihre beendete Beziehung zu ihrem Ex-Freund Kal, den sie noch immer liebt, es aber einfach nicht ertragen kann im Schatten zu leben, weil seine Eltern nicht wissen dürfen, dass ihr indischer Sohn mit einer Frau zusammen ist. Ihr Vater, der ihr etwas sagen will und bei dem sie stets das Gefühl hatte nicht so sehr geliebt zu werden wie ihre älteren Schwestern. Das Haus, in dem sie sich nie zuhause gefühlt hat. Mit all diesen Problemen soll sie auf einmal fertig werden, als auch noch diese kleinen scheinbar zufällig zusammengestellten Geschenke auf der Mauer vor dem Haus auftauchen.

Mitgenommen habe ich das Buch, weil ich es vorher schon einmal in der Hand gehabt hatte und den Klappentext recht interessant fand. Allerdings hat mich die Einordnung des Romans in der örtlichen Bücherei in den Bereich Liebe doch auf eine kleine Liebesgeschichte hoffen lassen. Recht schnell war klar, dass es kaum um Daniel und Alice gehen kann, da er ja ihr Vater ist, doch ich hatte vermutet, dass Kal in Alice Leben noch eine größere Rolle spielen würde. Leider wurden meine Erwartungen dahingehend enttäuscht.
Wie immer empfinde ich es als besonders schwer ein Buch, das am Ende drei rosa Blümchen von mir bekommen wird, zu bewerten. Die Geschichte war nicht, was ich erhofft hatte und hat sich teilweise gezogen, aber auf der anderen Seite ließ es sich gut lesen und die Kapitel waren in einem Maß gehalten, das man auch auf dem Weg zur Uni morgens in der Bahn bewältigen kann. Trotzdem weiß ich kaum groß etwas zu dem Buch zu sagen.
Das Cover finde ich sehr ansprechend und das hat schließlich auch dafür gesorgt, dass ich das Buch überhaupt zur Hand genommen habe. Klare, helle Farben, die ins Auge fallen und im Kopf bleiben. Entsprechend wirkte das Buch so auch wie eine leichte Geschichte über Leben und Liebe.
Die beiden Protagonisten Daniel und Alice wurden von Sarah Butler sehr liebevoll gestaltet und zumindest bei Alice konnte ich die Situation sehr gut mitempfinden und mich in sie hineinversetzen. Bei Daniel fiel mir das deutlich schwerer, vor allem weil ich seine Gedanken über die Farben reichlich verwirrend fand und in einigen Kapiteln gar nicht wirklich verstanden habe, was er sagen wollte. Die Nebencharaktere sind mir hingegen teils etwas zu flach geblieben. Es war recht deutlich, dass sie kaum mehr als Randfiguren waren, die für den Auslöser bestimmter Momente gebraucht wurden. Vor allem ihr Vater, der mit seinem Tod ja schließlich dafür gesorgt hat, dass Daniel Alice überhaupt findet.
Spannung ist in dieser Geschichte nicht wirklich zu erwarten. Hin und wieder ist die Geschichte sogar recht langatmig und meiner Meinung nach unsinnig lang gezogen. Bis zum Ende habe ich eigentlich nur darauf gewartet, dass Alice wieder mit Kal zusammen kommt und dass Daniel ihr endlich die Wahrheit sagt, doch ich wurde enttäuscht und mir erschließt sich bei dem absolut offenen Ende nicht wirklich der Sinn der ganzen Geschichte, doch vielleicht bin ich auch einfach weniger betroffen von der Geschichte und konnte mich deshalb auf das offene Ende nicht richtig einlassen.
Die Geschichte kam mir, wie bereits gesagt, auch nicht immer vollkommen schlüssig vor. Daniel habe ich zum Beispiel nicht verstanden. Trotzdem folgte sie strigide einer Linie, die allerdings am Ende nicht zum Ziel gebracht wurde. Für mich wirkte das Ganze unabgeschlossen. Hin und wieder wurde ich in den Kapitel mitgerissen von den Gefühlen der Protagonisten, gleich darauf wirkte die Geschichte aber wieder eher langatmig. Allerdings mochte ich den Beginn der Kapitel, zu dem die beiden immer unterschiedliche zehn Dinge aufzählten. Zum Beispiel, zehn Dinge wieso Alice ihre Schwester Cee hasst oder zehn Orte, die nach Daniels Meinung, in London etwas ganz besonderes sind.

Insgesamt versteckt das Buch eine solide Geschichte, die zwischendurch unterhaltsam sein kann, mich allerdings nicht vollkommen überzeugen konnte. Als ich andere Rezensionen gesehen habe, kam ich mir fast etwas gefühllos vor, doch mich konnten Daniel und Alice einfach nicht vollkommen erreichen.

Aussehen: ♥♥♥♥
Charaktere: ♥♥♥
Spannung: ♥
Schlüssigkeit: ♥♥♥
Emotionale Tiefe: ♥♥♥
Schreibstil: ♥♥♥♥

TTT - Top Ten Thursday #8

[von Steffis Bücherbloggeria]


Und schon wieder ist es Donnerstag! Diese Woche hat Steffi wieder eine ganz schön kniffelige Aufgabe gestellt. Und zwar geht es um Folgendes:

10 Bücher, deren Handlung in Deutschland spielt









1. "Verdacht ist ein unheimlicher Nachbar" - Louise Welsh
2. "Der Club der Traumtänzer" von Andreas Izquierdo
3. "Kuckucksmörder" von Raimon Weber
4. "Niemandsland" von Rhidian Brooks
5. "Drei Songs später" von Lola Renn
6. "Abgeschnitten" von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos
7. "Der Fall Collini" von Ferdinand von Schirach
8. "Aimée & Jaguar" von Erica Fischer
9. "Im Herzen rein" von Andrea Vanoni
10. "Tod und Teufel" von Frank Schätzing


Da sind mir doch tatsächlich zehn eingefallen, ohne, dass ich mich wiederholen musste! Ha!
Ich hatte schon die Befürchtung, dass mindestens 6 von 10 Titeln Fitzek-Bücher sein würden. Aber ich hab 10 zusammengekriegt, die ich entweder schon gelesen oder aber auf dem SuB oder der Wunschliste habe :)

Liebe Grüße



BR - Patrick Modiano - Gräser der Nacht




 Titel: Gräser der Nacht
 Reihe: -
 Autor: Patrick Modiano
 Genre: Roman
 Verlag: Hanser
 ISBN: 978-3446247215
 Seitenzahl: 174 Seiten
 Preis: 18,90 €








Es war genau das Gefühl, das du verspürst, wenn du lange ein erleuchtetes Fenster betrachtest: ein Gefühl von Anwesenheit und Abwesenheit zugleich. Hinter der Glasscheibe ist das Zimmer leer, doch jemand hat die Lampe angelassen.

Jean streift durch die Straßen von Paris und erinnert sich an eine Zeit, die mittlerweile gut ein halbes Jahrhundert zurück liegt. Es war eine Zeit, in der er sich mit durchaus fragwürdiger Gesellschaft umgeben hat. Männern, von denen er eigentlich nichts wusste, manchmal nicht einmal den Vornamen. Und es war eine Zeit, in der er mit Dannie zusammen war, einer geheimnisvollen jungen Frau, die nachts in fremde Wohnungen einsteigt als wäre es das normalste der Welt. Jean begleitet sie, ganz gleich wohin sie ihn mitnimmt. Er hinterfragt sie nicht, genießt einfach nur die Zeit mit ihr und ignoriert alle Warnungen und Hinweise darauf, dass etwas an ihrer Geschichte nicht stimmen könnte. Und es stimmt einiges nicht. Angeblich hat Dannie jemanden getötet. Und angeblich ist Dannie auch nicht ihr richtiger Name.
Gut ein halbes Jahrhundert später wandelt Jean auf den Spuren seiner Erinnerung und versucht Licht ins Dunkel zu bringen.

Literaturnobelpreis 2014, kündet es schon auf der Rückseite es Buches. Dazu ein Klappentext, der trotz des knackig-kurzen Umfang des Buches eine interessante Geschichte verspricht. Ich war neugierig, denn ein so kurzer Umfang bedeutet immer eine Herausforderung an die Autoren. Haben sie es geschafft, ihre Geschichte auch auf wenig Platz rüber zu bringen?
Wie bereits erwähnt geht es um Jeans Lebensgeschichte, und deswegen begleitet uns auch Jean als Ich-Erzähler durch das ganze Buch. Er blättert in einem alten Notizbuch, in dem er sich seinerzeit flüchtige, scheinbar zusammenhangslose Informationsschnipsel aufgeschrieben hat, und versucht sie irgendwie wieder in einen Kontext zu setzen. Die Bilder, Personen und Szenen heraufzubeschwören, zu denen sie einst gehörten. Dabei haben Jean und sein Schöpfer Modiano mich allerdings schon recht früh verloren, denn Jeans Erinnerungen sind ein einziges Chaos. Die totale Zusammenhangslosigkeit mag ein Stilmittel Modianos sein, um zu verdeutlichen wie lange die ganzen Ereignisse zurück liegen. Ich weiß jetzt schon nicht mehr, was ich im Detail an diesem oder jenem Tag vor 3 Jahren gemacht hab, wie muss es da erst nach 50 sein?
Trotzdem liest es sich einfach unangenehm. Hier ein Erinnerungsfetzen, dort einer, und eigentlich hat man keine Ahnung wozu das ganze überhaupt gut sein soll. Zu Dannie und dem Verbrechen, das sie vermeintlich begangen hat? Die Geschichte dorthin ist dünn. Sehr dünn. Man erfährt sehr wenig über Dannie, was, so nehme ich an, auch gewollt ist, denn es lässt sie sehr geheimnisvoll wirken. Auf der anderen Seite hat es leider aber auch den Effekt, dass sie sehr blass wirkt. Überhaupt nicht greifbar. Ich konnte überhaupt nicht nachvollziehen, wieso Jean sich so an sie gehängt hat, denn die Handlungsteile, an die er sich erinnert, wirken stellenweise sehr konstruiert. Auch die anderen Randfiguren machen keinen besseren Eindruck. Es sind Namen und vage Details wie welchen Wagen sie gefahren haben, welche Art Kleidung sie bevorzugten, in welchem Hotel sie übernachteten. Ansonsten blieben sie für mich leer und farblos. Emotionale Tiefe? Totale Fehlanzeige.
Modiano versteht es, ein paar wirklich schöne Zeilen einzubauen. Sprachlich großartig, aber das reicht eben nicht, um über ein ganzes Buch voll verworrenen Inhalts hinweg zu täuschen.

Ich muss gestehen, ich fühle mich ein klein wenig wie ein Kulturbanause dem Literaturnobelpreis 2014 nur zwei Blümchen zu geben, aber ich habe jetzt lange genug überlegt und dieses Buch hat mich beim Lesen einfach nicht überzeugt. Dann bin ich eben ein Kulturbanause, aber dabei wenigstens ehrlich.


Aussehen: ♥♥ 
Charaktere: ♥♥ 
Spannung: ♥♥ 
Schlüssigkeit: ♥ 
Emotionale Tiefe: ♥♥ 
Schreibstil: ♥♥♥



Gemeinsam Lesen #10


 veranstaltet von: Weltenwanderer & Schlunzenbücher


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?



"Der Fall Collini" vonFerdinand von Schirach
Seite 7


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Später würden sich alle daran erinnern, der Etagenkellner, die beiden älteren Damen im Aufzug, das Ehepaar auf dem Flur im vierten Stock. 


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, Zitat, was immer du willst!)
Ich hatte gerade, nachdem ich auf der Heimfahrt gelesen habe, das unbändige Bedürfnis mein anderes Buch durchzulesen und entsprechend fange ich Der Fall Collini gerade erst an. Es gibt noch nicht wirklich viel dazu zu sagen. Die beiden Geschichtensammlungen von Ferdinand von Schirach habe ich sehr gern gelesen und sie haben mir gut gefallen. Jetzt bin ich gespannt, ob mir auch die längere Geschichte dieses Falles zusagen wird oder nicht. :)
4.Was ist neben dem Lesen euer größtes Hobby?
Schreiben. Ich wollte erst schlafen hinschreiben, aber das ist wohl kein richtiges Hobby xD
Was schreiben ist die gute Frage. Ich habe mich schon mehrfach an eigenen Geschichten versucht, die alle angefangen auf meinem Rechner verstauben, weil einfach die Zeit dafür fehlt kontinuierlich zu schreiben und dann ist es schwer sich immer wieder neu hineinzudenken.
Entsprechend schreibe ich Charaktere in Rollenspielforen und das zu ganz unterschiedlichen Themen. Einfach nur mittelalterliche Fantasy, Game of Thrones, Dragon Age, Vampire the Masquerade und gerade wieder ganz groß im Kurs: Harry Potter. Dort bin ich nicht gezwungen eine Geschichte allein zu erdenken und am Leben zu halten, sondern ich kann mit ganz vielen anderen fleißigen Schreiberinnen und Schreibern die Welt beleben und die Geschichten weiter oder auch neu schreiben, ganz wie es uns gefällt.
Das Ganze mache ich inzwischen schon seit 2008. Klingt lang, aber die meisten Leute, mit denen ich in den Foren zutun habe machen das schon viel länger als ich. Daher kenne ich übrigens auch Ivy überhaupt nur, denn wie haben nicht immer so nah beieinander gewohnt wie damals.
Es ist ein kreatives Hobby, das viel Zeit in anspruch nimmt, aber auch unglaublich viel Spaß macht und mir oftmals ähnlich wie beim Lesen das Gefühl gibt in eine andere Welt eintauchen zu können.

Was lest ihr gerade und womit verbringt ihr eure Zeit, wenn ihr nicht gerade in die Welten hinter den Seiten abtaucht?


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