Cover Monday #1


Eine Aktion von The emotional Life of Books


Hallo ihr Lieben!

Heute sind wir auf eine echt schöne, neue Aktion aufmerksam geworden - den Cover Monday. Die Aktion ist noch recht frisch und es steckt eine tolle Idee dahinter. Wer kennt das nicht? Manche Bücher haben so traumhaft schöne Cover, aber leider sagt einem die Story nicht zu.
Der Cover Monday bietet die Möglichkeit, all diese tollen Cover zu würdigen. Man muss das Buch weder besitzen noch gelesen haben oder lesen wollen. Man darf es sich einfach aussuchen, weil man es schön findet.
Den Anfang mache diese Woche ich und wie auch beim TTT und Gemeinsam Lesen werden Meggie und ich uns auch hierbei abwechseln :)

Für den Anfang habe ich mir für "Die Teerose" von Jennifer Donnelly entschieden.


Es ist tatsächlich ein Buch, das ich weder besitze, noch gelesen habe, aber an dessen Cover ich jedes Mal in der Buchhandlung oder der Bücherei hängen bleibe.
Mir gefällt dieses Bild der geheimnisvollen, jungen Frau. Sie wirkt selbstbewusst und doch vornehm zurückhaltend. Durch das halb verdeckte Gesicht kann sie jeder sein - und strahlt einfach eine gewisse Erhabenheit aus.

Hat jemand die entsprechenden Bücher von Jennifer Donnelly schon gelesen? Lohnt es sich vielleicht doch? Wie findet ihr das Cover? :)


Liebe Grüße



Meggies Neuzugäng 2015 #1

Hallo ihr lieben Leseratten.
Ich hoffe Ihr hattet schöne erste Wochen in diesem noch recht jungen Jahr. Im Moment läuft das mit dem lesen bei mir richtig gut und das hat mich auch gleich wieder etwas Größenwahnsinnig werden lassen. Ich habe einen Fuß in die Buchhandlung meines Vertrauens gesetzt und natürlich bin ich nicht mit leeren Händen wieder raus gekommen. Und das auch noch nachdem ich in der Bücherei vorher schon wieder zwei Schätzchen ausgeliehen habe. Himmel hilf, wo soll da jemals das Ende sein? Aber natürlich liebe ich den Geruch neuer Bücher und überhaupt das Gefühl ihnen ihre einzigartige Geschichte entlocken zu können, viel zu sehr, als dass ich mich abhalten lassen würde mich mit neuem Lesestoff einzudecken.
Vielleicht hat ja der ein oder andere von euch schon was von meiner Beute gelesen. Ich würde mich über Meinungen freuen.





Venedig, 1502: Als Kinder begegnen sie einander zum ersten Mal – Laura, die vor ihren Feinden flieht, und Antonio, der sich mit Diebstählen über Wasser hält. Gemeinsam mit dem entlaufenen Sklaven Carlo und der Hure Valeria schlagen sie sich durch, immer mit dem Ziel, Elend und Hunger hinter sich zu lassen. Jahre später kreuzen sich die Wege von Laura und Antonio erneut. Ihre Beziehung ist von Leidenschaft bestimmt – und von Streit: Laura möchte ein ruhiges Leben, während Antonio vor allem eines will: Reichtum. Dafür setzt er alles aufs Spiel, auch dann noch, als ein Krieg das mächtige Venedig erschüttert und sie für immer zu trennen droht.






Zwei Fremde in Venedig Eine junge Deutsche in Venedig auf der Suche nach ihrem Glück. Ein Mann der sein Augenlicht verloren hat. Eine schicksalhafte Begegnung. Alice Breuer glaubt, das große Los gezogen zu haben. Sie geht als Au-pair-Mädchen nach Venedig. Ein Traum geht damit für sie in Erfüllung, doch leider hat die Familie Scarpa andere Pläne. Alice soll nicht nur die beiden Kinder hüten, sondern sich um den kompletten Haushalt kümmern. Nur nachts hat sie Zeit, sich die Stadt anzuschauen - und trifft dabei einen geheimnisvollen Mann, der in ihrer Nachbarschaft wohnt. Tobia ist Amerikaner - und er ist blind. Alice verliebt sich in ihn, ohne zu ahnen, auf was sie sich einlässt.






Die 17-jährige Sky ist starken Gefühlen bisher aus dem Weg gegangen. Wenn sie einem Jungen begegnet, verspürt sie normalerweise keinerlei Anziehung, kein Kribbeln im Bauch. Im Gegenteil. Sie fühlt sich taub. Bis sie auf Dean Holder trifft, der ihre Hormone tanzen lässt. Es knistert heftig zwischen den beiden und der Beginn einer großen Liebe deutet sich an. Doch dann tun sich Abgründe aus der Vergangenheit auf, die tiefer und dunkler sind, als Sky sich vorstellen kann.






New York 1845. Die gerade gegründete Polizei der Stadt ist ein zusammengewürfelter Haufen von Schlägertypen und seltsamen Vögeln. Auch Timothy Wilde gehört dazu – gegen seinen Willen. Eines Tages läuft ihm ein völlig verstörtes kleines Mädchen in die Arme, bekleidet mit einem blutdurchtränkten Nachthemd. Sie will oder kann nicht sagen, wer sie ist. Da sie selbst körperlich unverletzt ist, muss das Blut von einer anderen Person stammen. Kurz darauf findet Tim auf einem entlegenen Gelände neunzehn Kinderleichen. Es kursieren die wildesten Gerüchte, und die politische Situation ist bis zum Zerreißen angespannt …






Trix, Erbe des Herzogtums Solier, wird Opfer eines gemeinen Putschs. Er schwört Rache. Bloß wie? Die wilde Welt jenseits der Schlossmauern ist nichts für zarte Jünglinge. Grässliche Untote, verwirrte Feen und minderbemittelte Minotauren machen Trix das Leben schwer. Aber dann entdeckt er ein ungeahntes Talent: Ist er zum Magier berufen? Mit neuem Mut versucht sich Trix als Retter der schönen Fürstin Tiana, die zwangsverheiratet werden soll. Im Gegenzug verspricht Tiana ihm dabei zu helfen, den Thron zurückzuerobern. Die beiden schmieden einen tollkühnen Plan …






Ich wünsche euch noch einen guten weiteren Start in die neue Woche und einen hoffentlich erholsamen Abend

BR - David Pirie - Die Augen der Heather Grace




 Titel: Die Augen der Heather Grace
 Reihe: The strange Beginnings of Sherlock Holmes
 Autor: David Pirie
 Genre: Historischer Kriminalroman
 Verlag: Bastei Lübbe
 ISBN: 978-3404169740
 Seitenzahl: 336 Seiten
 Preis: 8,99 €


"Die bemerkenswertesten Erfahrungen im Leben eines Menschen, bei denen er am tiefsten empfindet, sind genau jene, über die er am wenigsten zu reden gewillt ist."


Als Arthur Conan Doyle der Leiche seiner ehemaligen Patientin gegenübertritt, erinnert er sich an den Moment, in dem er sie kennenlernte. Die Erinnerungen führen den Arzt zurück zu den Anfängen seiner ersten eigenen Praxis und zu Heather Grace, seiner ersten Patientin.
Sie ist jung und schön und der junge Arzt von dieser Schönheit ebenso verwirrt, wie auch von ihrem Problem. Neben einem Augenleiden fühlt sich die Frau von ihrer Vergangenheit verfolgt und glaubt schon dem Wahnsinn anheim zu fallen. Doyles Aufmerksamkeit wird aber auch auf einen Mordfall gelenkt. Ein reicher Geschäftsmann wurde ermordet und plötzlich steht Doyle selbst im Zentrum der Ermittlungen und soll sogar an der Tat beteiligt gewesen sein. Verzweifelt wendet er sich an seinen alten Mentor Dr. Joseph Bell, der ihn aus dieser misslichen Lage retten soll. Die Ermittlungen des exzentrischen Doktors beginnen und bald scheint nichts mehr so zu sein wie es sich zuerst darstellt.

Meggies Meinung
Viktorianische Kleider. Allein deshalb hat mich das Cover angesprochen und ich musste zugreifen. Sherlock Holmes kann ja auch nie wirklich schaden, auch wenn es um dessen Autor Arthur Conan Doyle gehen sollte,  denn auch wenn die Protagonisten Arthur Conan Doyle und Dr. Joseph Bell heißen, hat man doch gleich zu Beginn schon das Gefühl, dass es sich bei den Beiden eher um Sherlock Holmes und Doktor Watson handelt. Für mich allerdings eine Offenbarung, die mir den Lesespaß noch vergrößert hat.
Die Charaktere sind vom Verhalten her tatsächlich sehr an den Romanfiguren von Doyle orientiert. So kommt es immer wieder zu den Sherlock-Fans bekannten Situationen, in denen Watson endlich zu begreifen scheint und Holmes schließlich vollkommen andere Schlüsse zieht, die sich dann erschreckender Weise auch noch als die logische Lösung des Rätsels ergeben. Außerdem sind die Figuren recht klischeehaft aufgebaut. Doyle nimmt die Rolle des Mannes ein, der die schwache Frau, Heather Grace, beschützen möchte. Der Autor spielt instinktiv mit diesen Rollenmodellen und vollführt so einen recht unerwarteten Umschwung. Allerdings muss ich ganz offen gestehen, dass ich einfach ein totaler Fan der Beziehung zwischen Watson und Holmes bin und entsprechend auch die Konstellation von Doyle und Bell direkt ins Herzgeschlossen habe. Es fällt mir recht schwer objektiv darüber zu urteilen, in wie weit die Figuren tiefgründig und mehrdimensional angelegt waren
Die Geschichte war vom Autor durchaus recht spannend angelegt, doch der Erzählstil unseres lieben Doyles machte genau diesen Spannungsbogen hin und wieder etwas problematisch. Leider neigt der Protagonist dazu seine Gedanken etwas ungeordnet zu präsentieren und gerade der Einschub über seine Zeit bei seinem ehemaligen Studienkollegen Cullingworth und dessen inszeniertes Drama haben für mich den Lesefluss doch etwas gestört, vor allem weil es einen total aus der eigentlichen Handlung hinausbefördert hat. Leider war das für mich eher ein Spannungsbruch im Buch, den allerdings die rasante Abfolge an Ereignissen und Bells großartige Auflösung des Falls am Ende wieder ausgeglichen haben.
Wer emotionale Tiefe sucht ist bei diesem Roman falsch, da Rührseligkeit und große Gefühle einfach nicht in das Genre passen, doch dafür gibt es eine gut durchdachte Detektivgeschichte, die nicht blutrünstig und gewalttätig daher kommt, aber zwei bemerkenswerte Protagonisten beinhaltet, die es am Ende gemeinsam schaffen dem Bösen auf die Schliche zu kommen. Entsprechend ist auch der Schreibstil. Leichte Kost, die sich gut und schnell lesen lässt, ohne, dass man groß darüber nachdenken müsste. Trotzdem fesselt die Geschichte, wenngleich Doyles Abschweifungen beim Erzählen ab und an kleine Einschnitte bedeuten, die man sicher auch anders gelungener hätte unterbringen können. Es ist ab und an recht verwirrend, dass er mit seinen Gedanken schon wieder an anderer Stelle ist, als die Handlung in dem Moment. Auch bleiben einige Fragen ungeklärt. Der Epilog ist beispielsweise vollkommen verwirrend, wenn man davon ausgeht, dass es ein einzelner Band ist. Auch erfährt der Leser nicht, was eigentlich mit Doyles Geliebter passiert ist. Wie sich allerdings herausstellt sind bereits weitere Veröffentlichungen geplant. Es bleibt also die Hoffnung, dass sich dann aufklärt, was im ersten Band der Reihe offen geblieben ist.

Das erste Buch, das Ivy und ich wirklich gemeinsam gelesen haben. An der Umsetzung können wir vielleicht noch etwas feilen, auf der anderen Seite hat mich der Vorsprung von Ivy auch sehr gut vorangetrieben. Die Geschichte war am Ende aber genau richtig, um dann auch drüber reden zu könne.


Ivys Meinung
Wer kennt sie nicht, die großen Detektive des letzten Jahrhunderts? Miss Marple, Hercule Poirot und wer natürlich auch nicht fehlen darf ist Mr. Sherlock Holmes himself!
Ich bin schon immer ein großer Freund der klassischen Kriminalgeschichten gewesen, bei denen man sich am Ende als Leser an die Stirn fasst, weil man Details übersehen oder für unwichtig befunden hat, aus denen der Detektiv die richtigen Schlussfolgerungen gezogen und den Fall gelöst hat.
Darauf versteht David Pirie sich sehr gut. Er hat sich den Schöpfer der Figuren Holmes und Watson, Arthur Conan Doyle, zum Erzähler der Geschichte erkoren. Und an wen erinnern uns die Aufzeichnungen aus der Ich-Perspektive? Richtig, an Dr. Watson, Holmes berühmten Assistenten. Und genau wie dieser kommt Doyle in diesem Roman auch rüber. Er ist Arzt, wie Watson, und er begleitet einen der klügsten Köpfe seiner Zeit bei dessen Ermittlungsarbeit. Dieser kluge Kopf ist in diesem Fall Dr. Joseph Bell, einer von Doyles einstigen Medizin-Dozenten an der Universität. Diesen Dozenten gab es wirklich und er wird als heißes Vorbild für den literarischen Meisterdetektiv gehandelt. Inspiriert von dessen "Methode", soll Doyle Holmes wie seinen ehemaligen Mentor gestaltet haben.
Es macht einfach Freude, den Umgang der beiden miteinander zu verfolgen, denn sie wirken wirklich eins zu eins wie das Gespann Holmes-Watson.
Aber auch die übrigen Charaktere sind liebevoll gestaltet, wenn auch sehr klassisch für diese Art von Geschichte. Heather Grace, die junge, schöne Unschuld in Person, ihr strenger Onkel, ihr aalglatter beinahe Verlobter. Nach außen hin wirkt es, als wären sämtliche Rollenklischees erfüllt, doch je weiter man in der Story vordringt, desto deutlicher zeichnet sich ab, dass sie alle ein wenig mehr Tiefgang haben, versteckte Motive, ungeahnte Winkelzüge.
Piries Schreibstil passt wunderbar zu denen der historischen Holmes-Geschichten und in das viktorianische Großbritannien. Das bedeutet aber auch, dass die emotionale Tiefe zu wünschen übrig lässt. Es gibt den ein oder anderen Aspekt aus Doyles Vergangenheit, der ihn selbst noch immer gefangen hält, aber großen Herzschmerz oder das große Mitfühlen wird man hier nicht finden. Das ist in diesem Fall aber nicht negativ auszulegen, denn es gehört für mich einfach zum Schreibstil dieser Art Romane.
Die Geschichte endet mit einem Epilog, der mehr Fragen aufwirft als er klärt, was aber nicht weiter verwunderlich ist - schließlich soll es auch noch einen zweiten Band geben und dafür muss man schließlich die Spannung hochhalten.

Als wie bereits erwähnt großer Fan dieser klassischen Detektivstories bin ich nur so durch dieses Buch geflogen. Es bietet kurzweilige Unterhaltung und macht zugleich neugierig darauf, wie Pirie Doyles Geschichte wohl weiterzeichnen mag. Wir waren uns daher einig, dass es vier verdiente Blümchen für "Die Augen der Heather Grace" gibt.

Aussehen: ♥♥♥♥♥
Charaktere: ♥♥♥♥
Spannung: ♥♥♥♥ 
Schlüssigkeit: ♥♥♥♥
Emotionale Tiefe: ♥♥♥
Schreibstil: ♥♥♥♥♥

Ivys Neuzugänge #6

Hallo ihr Lieben!


Es ist mal wieder so weit, es haben sich ein paar neue Bücher angesammelt, die ich euch heute hier vorstellen möchte :)


Im Stadtstaat Camorr hat man eine ganz eigene Lösung gefunden, um die Kriminalität unter Kontrolle zu halten: den „Geheimen Frieden“. Gemäß dieser Absprache zwischen dem Adel und dem Herrscher der Unterwelt dürfen Diebe mehr oder weniger ungestraft ihr Unwesen treiben, solange die Aristokratie von ihnen verschont bleibt. Doch Locke Lamora und seine Gentlemen-Ganoven halten nicht viel von Absprachen und haben es sich zur Gewohnheit gemacht, die Reichen der Stadt um ihr Geld zu erleichtern. Das funktioniert wunderbar, bis der geheimnisvolle Graue König mithilfe eines scheinbar unbesiegbaren Soldmagiers die Macht über die Unterwelt an sich reißt und droht, das sensible Herrschaftsgefüge von Camorr aus dem Gleichgewicht zu bringen – und dazu braucht er Lockes einzigartige Fähigkeiten …



Keiner tötet wie er. Oder doch? New York 1891. Eine Prostituierte wird brutal ermordet. Ihre Leiche weist dieselben Verletzungen auf wie die Opfer einer berüchtigten Mordserie in England. Hat der Mörder den Atlantik überquert, um seine Spur zu verwischen? Oder handelt es sich um einen Nachahmungstäter? In der amerikanischen Metropole, die ohnehin mit Bandenkriminalität, Korruption und Verbrechen zu kämpfen hat, geht die Angst um. Der aristokratische englische Kriminalanalytiker Finley Jameson soll den Fall für Scotland Yard vor Ort aufklären. Und er ist zunächst wenig begeistert, als ihm der toughe New Yorker Cop Joseph Argenti zur Seite gestellt wird. Doch trotz aller Bemühungen des ungleichen Ermittlerduos wütet der Mörder weiter - und treibt zudem ein perverses Spiel mit der Polizei ...


Vielleicht hätten Lucy Houston und Mickey Chandler sich nie verlieben dürfen. Und erst recht nicht heiraten. Denn beide haben ein schweres Schicksal zu tragen. Doch die Liebe geht ihre eigenen Wege, und so führen Lucy und Mickey eine ungewöhnliche, aber glückliche Ehe. Vor vielen Jahren haben sie sich das Versprechen gegeben, keine Kinder in ihre unsichere Welt zu setzen. Als Lucy plötzlich doch schwanger wird, steht nicht nur das Fundament ihrer Beziehung auf dem Prüfstand, sondern auch die Kraft ihrer Liebe.





Ich freue mich ehrlich gesagt auf alle drei in etwa gleichem Maße! Kennt ihr eins der Bücher schon? Wie fandet ihr sie? :)


Liebe Grüße


Zitat #5 - Gräser der Nacht

Der (zu diesem Zeitpunkt noch namenlose) Protagonist fährt nachts durch Paris, auf der Suche nach seiner eigenen, dort erlebten Geschichte:

Neulich, in der Nacht, fuhr ich im Auto durch Paris, und ich war gerührt über diese Lichter und diese Schatten, über die verschiedenen Arten von Laternen oder Kandelabern, bei denen ich das Gefühl hatte, sie würden mir, entlang einer Avenue oder an einer Straßenecke, Zeichen schicken. Es war genau das Gefühl, das du verspürst, wenn du lange ein erleuchtetes Fenster betrachtest: ein Gefühl von Anwesenheit und Abwesenheit zugleich. Hinter der Glasscheibe ist das Zimmer leer, doch jemand hat die Lampe angelassen. Für mich hat es Gegenwart oder Vergangenheit niemals gegeben. Alles verschmilzt, wie in dem leeren Zimmer, wo eine Lampe brennt, jede Nacht. 

("Gräser der Nacht" von Patrick Modiano, Seite 53)

Top Ten Thursday #7


Diese Woche starte ich wieder durch mit dem TTT :)
Immer noch sehr passend für den Anfang des Jahres, gibt es diese Woche das Thema

10 Bücher, die ihr 2015 unbedingt lesen wollt


Da es dabei einfach nur um alles geht, was ich gern lesen würde, werden sicher nicht nur Neuerscheinungen auftauchen. Vermutlich wird sogar ein ganzer Teil noch aus dem letzten Jahr sein. In welcher Reihenfolge ich das dann irgendwann mal angehen werde, wird sich dann wohl noch zeigen :D


Peter Prange - Ich, Maximilian, Kaiser der Welt
Solange wollte ich mir endlich mal eines von Peter Pranges Büchern schnappen. Etliche stehen bei mir im Regal, aber anfangen würde ich in diesem Jahr gerne endlich mal mit diesem Werk. Die Habsburger haben es mir ja eh angetan und im Mittelalter gibt es wohl kaum eine schillerndere Gestalt als Kaiser Maximilian.
Jennifer L- Armentrout - Onyx
Viele von euch haben es schon gelesen, aber leider kam ich lange nicht dran und das Geld hat nicht gereicht, um es mir zu kaufen. Deshalb steht der zweite Teil unbedingt noch auf der Liste, genauso wie dann wohl auch der Dritte. Zumindest wenn der zweite genauso fesselnd ist wie es der erste Band war.



David Gaider - Der gestohlene Thron
Überhaupt nicht neu, aber dafür dank des Erscheinens von Dragon Age Inquisition doch irgendwie aktuell. Und da ich die anderen Teile auch schon hier liegen habe, muss ich ja wirklich irgendwann mal mit dem ersten Band anfangen.
Sebastian Fitzek - Passagier 23
Gekauft hab ich es am Erscheinungstag, aber seitdem liegt es hier noch eingepackt rum. Dem muss dringend ein Ende gemacht werden, vor allem wenn es um meinen Lieblingsautor geht.



Gudrun Lerchbaum - Die Venezianerin und der Baumeister
Ich liebe Venedig und die Geschichte klingt zumindest nicht so kitschig wie die meisten historischen Liebesromane, weshalb ich mich tatsächlich auf dieses Buch freue.
Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Jahr
Viel gerühmt und viel gelesen. Das Buch hab ich mir schon im Sommer gekauft und seitdem aber noch nicht gelesen. Aus diesem Grund muss es in diesem Jahr auf jeden Fall dran glauben ;)



Steven Erikson - Die Gärten des Mondes
Die Reihe wurde mir schon vor Ewigkeiten von meiner Freundin empfohlen. Genau so lange steht es auch schon in meinem Bücherregal, aber das soll sich dieses Jahr ändern. Gute Fantasy kann ja schließlich nie wirklich schaden.
Derek Landy - Skulduggery Pleasant. Passage der Totenbeschwörer
Viel zu lange vernachlässige ich den absolut großartigsten, toten Detektiv, den die Literatur je gesehen hat, schon. Entsprechend werde ich dieses Jahr endlich mal den sechsten Band lesen, wo es inzwischen ja auch schon 7 und 8 gibt, die dann hoffentlich auch schnell folgen werden.




Anthony Horowitz - Der Fall Moriarty
Horowitz und ich sind bei seiner Fünf Tore Reihe nie wirklich miteinander warm geworden, doch da ich im Moment in einem wahren Sherlock Holmes Fieber bin, will ich mir dieses Buch auf jeden Fall einmal genauer ansehen. Ich hatte es in der Buchhandlung auch schon mehrfach in der Hand, wenn da nur das liebe Geld nicht wäre :D
Thomas Raab - Still
Gerade eben beim Stöbern durch die Neuerscheinungen auf LovelyBooks entdeckt und für interessant befunden. Von Mord und Blut und Totschlag kann ich ja eh nie genug bekommen xD

Was plant ihr 2015 für Bücher zu lesen oder lasst ihr das lieber ganz spontan auf euch zukommen?












Parallel lesen?

Hallo ihr Lieben! :)

Mal wieder eine kleine Frage an euch, so aus reiner Neugier.

Wie ihr dem gestrigen Gemeinsam Lesen Post entnehmen konntet, lesen Meggie und ich gerade ein Buch parallel. Na gut, vielleicht hätte es dafür nicht mal den Post gebraucht - was da bei "Meggie liest" und "Ivy liest" steht sieht ziemlich identisch aus.

So, also wir haben uns vorgenommen ein Buch parallel zu lesen. Aber parallel ist daran nicht sehr viel, da wir durch unsere ganz unterschiedlichen Tagesabläufe mit Uni respektive Arbeit auch ganz unterschiedlich viel Zeit zu unterschiedlichen Tages- bzw. Wochenzeiten dafür aufbringen können.

Meine Frage daher: Habt ihr schon mal was mit euren Freunden oder anderen Bloggern parallel gelesen? Habt ihr dabei irgendeine super gewiefte Technik, damit ihr etwa auf einem Stand bleibt? Etwa eine Höchstzahl an Seiten pro Tag oder dass der Schnellere an einer Stelle pausiert und auf den Langsameren wartet?
Wie sind eure Erfahrungen damit? Und habt ihr auch schon mal zu zweit eine Rezension zum selben Buch geschrieben? Wie habt ihr das angegangen?

Fragen über Fragen, jetzt freu ich mich auf eure Antworten :)

Liebe Grüße



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